「留学生の集い」 (Die "Austauschstudenten-Versammlung")
Jeden Winter veranstaltet die Kwansei Gakuin Universität ein großes Fest für die über 100 Austauschstudenten, deren Gastfamilien und auch die anderen internationalen Studenten! Weil dieses Fest immer im Dezember stattfindet, nennen alle es meist nur "Christmas Party", aber darum geht es eigentlich weniger! Hehehe...
Das Fest fand in der riesigen Festhalle des Takarazuka Hotels statt. Ein pompöser und super schöner Saal, eigentlich viel zu toll um wahr zu sein! Die KGU gibt sich richtig Mühe, um ihr Image zu wahren! Ahahaha!
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Freitag, 7. Dezember 2012
Weihnachtsfeier: Ryūgakusei no Tsudoi
Montag, 26. November 2012
Die Kwansei Gakuin Grundschule
Ein uni-interner Ausflug für die ganzen Ausländer...! Ahahaha!
Die Kwansei Gakuin Universität ist nicht nur eine private Universität mit mehreren Campus an verschiedenen Standorten, sie enthält auch ein ganzes Netzwerk von privaten Bildungseinrichtungen, die den kompletten Bildungsweg abdecken.
Von Kindergarten über Grund-, Mittel- und Oberschule bis eben zu der Universität und noch weiteren Schulformen gibt es alles, was man braucht, um in Japan durch und durch privat, christlich, und elitär gebildet zu werden. Das natürlich nur, wenn die Eltern sich die Schulgebühren leisten kann und nur, wenn die Kinder die anspruchsvollen Aufnahmeprüfungen bestehen. (Übrigens haben viele, wenn nicht sogar alle privaten Kindergärten und Grundschulen sogar schon Aufnahmeprüfungen! Hoher Leistungsdruck für die Kleinsten? Ach, wo denn?)
Auf jeden Fall hat die Universität eine Woche lang einen Ausflugs-Marathon für alle Sprachkurse der Austauschstudenten ausgerichtet. Das findet wohl jährlich im Wintersemester statt und soll uns Ausländern die bandbreite der Kwansei Gakuin zeigen, und den Schülern die Chance geben, sich interkulturell austoben zu können.
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| Hauseigene Besucher-Puschen |
Von Kindergarten über Grund-, Mittel- und Oberschule bis eben zu der Universität und noch weiteren Schulformen gibt es alles, was man braucht, um in Japan durch und durch privat, christlich, und elitär gebildet zu werden. Das natürlich nur, wenn die Eltern sich die Schulgebühren leisten kann und nur, wenn die Kinder die anspruchsvollen Aufnahmeprüfungen bestehen. (Übrigens haben viele, wenn nicht sogar alle privaten Kindergärten und Grundschulen sogar schon Aufnahmeprüfungen! Hoher Leistungsdruck für die Kleinsten? Ach, wo denn?)
Auf jeden Fall hat die Universität eine Woche lang einen Ausflugs-Marathon für alle Sprachkurse der Austauschstudenten ausgerichtet. Das findet wohl jährlich im Wintersemester statt und soll uns Ausländern die bandbreite der Kwansei Gakuin zeigen, und den Schülern die Chance geben, sich interkulturell austoben zu können.
Sonntag, 4. November 2012
Uni-Festival
新月祭り ("Das Neumond-Festival")
Die Kwansei Gakuin Uni veranstaltet jährlich ein mehrtägiges Uni-Fest, das (offensichtlich) ausschließlich von Studenten durchgeführt wird. Jeder Club der Uni macht es sich zur Aufgabe, ein Projekt, einen Stand, oder einen musikalischen Auftritt zu bieten, um die Leute mit Essen und Unterhaltung zu versorgen. Solche Feste dienen der Eigenwerbung, machen Spaß und sind für die allermeisten Studenten ein Highlight des Uni-Lebens!
Der Name mit dem Neumond (bzw. zunehmender Mond) hängt mit Logo der "KGU" zusammen, bei dem das U wie ein zunehmender Mond gestaltet ist!
Ich hatte mit der Planung und Durchführung des Festes eigentlich nichts am Hut, aber hingegangen bin ich natürlich trotzdem! Vor dem Fest wurde so extrem die Werbetrommel gerührt, dass ich gar nicht anders konnte, als hinzugehen!
Es hat sich auch echt gelohnt!
Die Kwansei Gakuin Uni veranstaltet jährlich ein mehrtägiges Uni-Fest, das (offensichtlich) ausschließlich von Studenten durchgeführt wird. Jeder Club der Uni macht es sich zur Aufgabe, ein Projekt, einen Stand, oder einen musikalischen Auftritt zu bieten, um die Leute mit Essen und Unterhaltung zu versorgen. Solche Feste dienen der Eigenwerbung, machen Spaß und sind für die allermeisten Studenten ein Highlight des Uni-Lebens!
Der Name mit dem Neumond (bzw. zunehmender Mond) hängt mit Logo der "KGU" zusammen, bei dem das U wie ein zunehmender Mond gestaltet ist!
Ich hatte mit der Planung und Durchführung des Festes eigentlich nichts am Hut, aber hingegangen bin ich natürlich trotzdem! Vor dem Fest wurde so extrem die Werbetrommel gerührt, dass ich gar nicht anders konnte, als hinzugehen!
Es hat sich auch echt gelohnt!
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Sushi Party
Kultureller Austausch funktioniert am Besten beim Essen!
Der sogenannte "Global Research Club" der Kwansei Gakuin Uni beschäftigt sich damit, kulturellen und freundschaftlichen Austausch zwischen japanischen und ausländischen Studenten zu betreiben. Dafür organisieren die fleißigen Jungs und Mädels des Clubs regelmäßig Events und Treffen für jeden der Interesse hat. (Man muss dem Club dafür nicht beitreten!)
Am 10. Oktober hat der Club ein gemeinsames Sushi-Essen organisiert, an dem jeder sogar kostenlos teilnehmen konnte!
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| Ich weiß nicht genau was das für ein Raum war, aber er war außerhalb des Campus und der Club hatte ihn extra für diesen Tag organisiert! |
Am 10. Oktober hat der Club ein gemeinsames Sushi-Essen organisiert, an dem jeder sogar kostenlos teilnehmen konnte!
Themen:
Essen und Trinken,
Freunde,
Herbst,
Uni
Standort:
Nishinomiya, Präfektur Hyōgo, Japan
Dienstag, 17. April 2012
Tag 6: Endlich mobil!
Am
Donnerstag wurden die Ergebnisse vom Einstufungstest bekannt gegeben. Es gibt
Level 1 (Anfänger) bis Level 5 (Fortgeschritten) und ich bin in Level 3
gelandet. Harriet hat Level 4 geschafft. Das finde ich aber gar nicht so
schlimm, weil ich so viele Sachen wiederholen kann die ich im Laufe der Zeit
vergessen habe. Dann wird es vielleicht nicht ganz so anstrengend…! XD
Danach gab
es eine Einführung in die Computer-Nutzung auf dem Campus. Es gibt sehr viele
Computerräume hier und man kann sie jederzeit nutzen! Mein erster Kontakt in
die Internet-Welt seit Tagen! Hahaha! Irgendwann werde ich auch mal meinen
Laptop zur Uni mitnehmen und gucken ob die Internetverbindung damit klappt.
Jetzt da wir
unsere Sprachkurse kannten, konnten wir uns auch für alle anderen Kurse
registrieren. Ich habe neben 6 Sprachkursen noch 3 weitere gewählt: Japanische
Phonetik & Phonologie, Einführung in die japanische Kultur und als drittes
ein Kurs für Japanische Geschichte.
Mein
Stundenplan ist viel voller als der letzte in Deutschland! Aber trotzdem habe
ich Donnerstags und Freitags nur eine Veranstaltung. Den Rest des Tages kann
ich dann immer für Einkäufe oder Ausflüge nutzen.
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| Mein Handy! |
Als nächstes
hatten wir eine Info-Veranstaltung für Katastrophen und sowas. Wie wir uns
verhalten wenn ein Erdbeben ist, wie die Sirenen sich anhören wenn ein Tsunami
unterwegs ist, wie die Notruf-Nummern lauten, und so weiter. Dafür kamen extra
Leute aus speziellen Dienststellen und ein Polizist vorbei. (Ein Handout hätte
mir auch gereicht! Haha!)
Danach gab
es eine Einführung in die Computer-Nutzung auf dem Campus. Es gibt sehr viele
Computerräume hier und man kann sie jederzeit nutzen! Mein erster Kontakt in
die Internet-Welt seit Tagen! Hahaha! Irgendwann werde ich auch mal meinen
Laptop zur Uni mitnehmen und gucken ob die Internetverbindung damit klappt.
Später haben
Harriet und ich unsere Handys abgeholt! Mit dem Prepaid Handy kann ich
kostenlos Emails schreiben so viel ich will! Telefonieren ist meist eher teuer,
aber ich muss ja niemanden anrufen. Hauptsache ich bin immer erreichbar!
Das Handy kann alles was ich brauche. Es hat einen Wecker, Kalender, kann sogar Fotos und Videos aufnehmen und ich kann SMS und Emails schreiben. Mehr brauche ich nicht! Die Bedienung ist übrigens komplett auf englisch, aber das könnte ich auch umstellen wenn ich wollte.
Insgesamt hat mich das Gerät selber nur etwa 20€ gekostet und ich muss mein Guthaben alle 2 Monate mit 30€ aufladen, damit ich weiterhin alle Dienste nutzen kann.
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| Mittlerweile sieht es aber so aus! Hahaha! Glitzersteinchen-Aufkleber aus dem 100-Yen-Shop! |
Montag, 16. April 2012
Tag 5: etwas „können“ heißt zu wissen, wo es steht
An diesem
Tag fand eine Einführung in die Bibliothek statt. Das Gebäude ist RIESIG und
sehr modern! Es sieht auch nicht so hässlich aus wie der Asbest-verseuchte
Betonklotz in Bochum… Hehehe…
Wenn ich mal
Zeit habe, mache ich Fotos von den motoren-betriebenen Regalen! Und von der
DVD-Ecke, wo man sich an Computern DVDs ansehen kann! Es gibt da drin sogar ein
Café. Und man muss NICHT alle seine Sachen wegschließen wie in Bochum, sondern
kann alles bequem mitnehmen. Die Beschriftung der Regale und Bücher ist
übersichtlich und ordentlich, und es gibt viele Computer in ruhiger Umgebung.
Ich glaube, in dieser Bibliothek wird es mir gefallen!
Später
hatten wir eine lange Einführung zum Thema Handys. Es kamen Vertreter von
Softbank und au KDDI, die uns alles Mögliche vorgestellt haben. Bei den ganzen
Smartphones bin ich ja schon ins Grübeln gekommen, aber in Anbetracht der
Preise kam für mich eh nur das Prepaid Handy von Softbank in Frage. Handy-Verträge
sind teuer und man muss sie immer für 2 volle Jahre abschließen. Aber dazu gibt's dann später noch mal genauere Infos!
Gleich im
Anschluss sind Harriet und ich zur Softbank Filiale gelaufen und haben unsere
Handys beantragt!
Sonntag, 15. April 2012
Tag 4: Sturmwarnung!
Zum ersten
Mal musste ich alleine zur Uni finden! Der Weg vom Haus zum Bahnhof ist relativ
einfach (nur 2x abbiegen), aber Sorgen machte mir der verwinkelte Weg vom
Bahnhof zur Uni. Das hatte sich erst mal erledigt, als ich einige andere
Austauschstudenten im Zug getroffen habe! Mit denen bin ich zu einer anderen
Station gefahren als mit der Gastmutter und habe ihren Worten „Ja, wir kennen
den Weg!“ blind vertraut. Im Endeffekt sind wir 10 Minuten planlos durch die
Gegend geirrt, bis sie dann ihren Weg dann doch noch gefunden hatten… XD
Schon am
Morgen hatte es geregnet und für den Nachmittag war ein heftiger Sturm
angesagt. (Kein Taifun bzw. Hurricane, aber schon ein heftiger Sturm!) Irgendwie
wusste ich diese Info aber noch nicht richtig einzuordnen. In der Klasse haben
dann die Mitarbeiter von der Uni gesagt, dass der Nachmittag vielleicht
ausfallen würde wegen dem Wetter. Da war ich dann schon überlegen, wie schlimm
das wohl werden kann…
Freitag, 13. April 2012
Tag 3: Der erste Uni-Tag
Neue Uni, neue Leute, alles neu!
An meinem ersten Uni-Tag sollte ich um 8:45 Uhr da sein und musste entsprechend um 6:30 Uhr aufstehen. Das mit dem Schlafen war sowieso so eine Sache, weil meine innere Uhr total durcheinander war! Mitten in der Nacht bin ich einfach aufgewacht und lag für eine halbe Stunde hellwach rum. Unterbewusst lief eben alles noch nach deutscher Zeit… (>_<)
An diesem
Tag habe ich dann auch alle anderen neuen Austauschstudenten getroffen. Insgesamt
sind wir etwa 50 Neuankömmlinge. Zumindest haben wir alle in
einen großen Klassenraum gepasst! Viele sind aus den USA, Australien und so.
Ganz viele auch aus Korea. Aus Deutschland ist neben Harriet und mir noch ein
Student aus Augsburg dabei. An sich verstehe ich mich mit den anderen
Austauschstudenten sehr gut, aber einige sind mir auch total unsympathisch!
An meinem ersten Uni-Tag sollte ich um 8:45 Uhr da sein und musste entsprechend um 6:30 Uhr aufstehen. Das mit dem Schlafen war sowieso so eine Sache, weil meine innere Uhr total durcheinander war! Mitten in der Nacht bin ich einfach aufgewacht und lag für eine halbe Stunde hellwach rum. Unterbewusst lief eben alles noch nach deutscher Zeit… (>_<)
An diesem
ersten Tag wurde ich von der Gastmutti und der kleinen Seshiru zur Uni
gebracht! Der Weg war ziemlich kompliziert und ich wusste nicht, ob ich es
alleine schaffen würde zur Uni zu finden. Naja, notfalls kann man einfach wie
ein Schäfchen der Herde nachlaufen, weil dort alle zur Uni oder zu den
umliegenden Schulen pilgern. Aber an diesem einen Tag hatte ich ja zum Glück
noch die Gastmutti. Als sie mich am richtigen Gebäude abgesetzt hat, hat sich
mich noch mal fest umarmt und mir alles Gute gewünscht~!! (So eine liebe
Gastmutti haben die anderen bestimmt nicht!!!)
An diesem
Tag habe ich dann auch alle anderen neuen Austauschstudenten getroffen. Insgesamt
sind wir etwa 50 Neuankömmlinge. Zumindest haben wir alle in
einen großen Klassenraum gepasst! Viele sind aus den USA, Australien und so.
Ganz viele auch aus Korea. Aus Deutschland ist neben Harriet und mir noch ein
Student aus Augsburg dabei. An sich verstehe ich mich mit den anderen
Austauschstudenten sehr gut, aber einige sind mir auch total unsympathisch!
Gleich am
ersten Tag fand schon gleich der Einstufungstest für den Japanisch-Unterricht statt.
Mein Kopf war voll und leer gleichzeitig! Ich habe ein Bisschen
verkackt, aber das ist nicht so schlimm. Das war ja keine Klausur, sondern ein
Einstufungstest.
Nach den
nervenaufreibenden Tests gab es erst mal ein grooooßes Mittagessen für uns! In
der „Fujita Global Lounge“, einem Saal für internationalen Austausch, wurde
zuerst eine Begrüßungsrede gehalten und dann wurden alle Mitwirkenden
vorgestellt. Das Essen danach war echt gut! (*__*) Wir Studenten konnten uns
unterhalten und austauschen~
Gleich
darauf sind wir wieder in den Klassenraum zurückgegangen. Irgendwie war ich auf
das Folgende gar nicht mental vorbereitet: Als wir wieder in den ersten
Klassenraum zurück kamen, saßen da plötzlich ganz viele Japaner, die unsere
zukünftigen „Nihongo Partners“ werden sollten. Das heißt, dass sich zwei bis
drei japanische Studenten dazu bereit erklären uns doofen Ausländern zu helfen
und sich einmal die Woche mit uns zu treffen, damit wir ein Bisschen
miteinander quatschen und damit unser Japanisch verbessern können.
Tja, nun
kamen wir also in den Raum und es waren 2-3 mal so viele Japaner wie Ausländer
darin versammelt! Nach und nach wurden unsere Namen vorgelesen, und die
Nihongo Partners haben sich gemeldet, damit wir zueinander finden konnten. Ich
habe zwei Nihongo Partners, zwei ganz süße Mädels! Sie heißen Hitomi und Risa
und sind super süß und super nett! Ich dagegen, ohne Make-Up und mit 4 Tage
alten Klamotten (außer einem frischen Shirt!), war super hässlich an dem
Tag! XD
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| Mein Ticket von Mikage nach Nigawa. |
Mit den
Nihongo Partners ging es dann direkt ins Einwohnermeldeamt (oder so ähnlich) von
Kobe, wo ich mit ihrer Hilfe meine Alien Registration Card (quasi meine Ausländer-Identifikation!)
beantragt habe. Wir haben auch gleich ein Pendler-Ticket für den Zug gekauft,
weil einzelne Zugfahrten sehr teuer sind! Ich habe für einen 6-Monats-Pass von
meiner Heim-Station bis zur Uni-Station etwa 160€ bezahlt. Das ist
verhältnismäßig sehr günstig! (Aber was es genau damit auf sich hat, kommt
später noch. Ich werde einen ganzen Eintrag zum Zug- und Busfahren in Japan
schreiben!)
Hitomi und
Risa sind ja beide moderne Mädels und haben beide ein praktisches iPhone, womit
sie mich dann zu Fuß nach Hause lotsen konnten! Wir haben uns den ganzen Weg
über nett unterhalten (naja, ich habe es versucht!) und uns dann vor der
Haustür voneinander verabschiedet. Oh man, die beiden sind echt zucker! ^^ Ich
weiß gar nicht womit ich die verdient habe!
Wir werden
uns von nun an einmal die Woche treffen und uns miteinander unterhalten. Die
beiden haben schon vorgeschlagen, dass wir mal zusammen zum Karaoke gehen oder
irgendwelche anderen tollen Sachen zusammen machen! Darauf freue ich mich schon
riesig!
Damit war
der Tag dann aber auch vorbei. Ich habe SO viele neue Leute kennengelernt, habe
wieder viele neue Orte besucht, habe viel Neues erlebt und bin VIEL
rumgelaufen! Nach einem leckeren Abendessen und einer erholsamen Dusche ging es
direkt ins Bett!
Donnerstag, 12. April 2012
Tag 2: Wir erobern die Welt… zu Fuß!
Was man in
so einem Koffer alles so drin hat, merkt man erst, wenn man es nicht mehr hat…
(O_o)
Die
Gastmutti hatte eine Zahnbürste und ein Handtuch für mich, aber zum Anziehen
hatte ich nur das, was ich auch am Vortag schon an hatte. (Okay, ich hatte noch
EIN zusätzliches T-Shirt in meinem Handgepäck, aber das wollte ich mir lieber
für den ersten Uni-Tag aufbewahren.) Also musste ich mit schmutzigen Klamotten
in den Tag starten! Ohne Make-Up, ohne
Glätteisen, ohne alles! Ich sah aus wie ein Neanderthaler! (Yay…)
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| Schreibtisch und Wandschrank. |
Ich habe
bisher keine so richtigen Fotos von meinem Zimmer gemacht, aber diese hier sind schon
mal eine grobe Orientierung.
Das war wohl
ehemals das Zimmer von einem der Mädels! Mit Teddys und Wölkchen an den Wänden!
Hahaha! Sehr süß!
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| Ein großes weiches Bett! Die Nächte waren sehr kalt, aber meine Decke ist ganz dick und kuschelig! |
Es ist viel
Größer als ich erwartet hatte und ich habe ein ganz normales westliches Bett! Der Schrank ist sehr groß, hat aber leider nicht viele
Fächer im Inneren, sodass es da auch jetzt noch sehr wirr drin aussieht. Der
Schreibtisch ist ziemlich winzig, im Vergleich zu meiner Schreibtisch-Oase zu
Hause! Aber daran gewöhne ich mich so langsam.
Das Zimmer hat zwei Fenster (beide undicht... haha!) und einen Heizlüfter bzw. eine Klimaanlage.
Mehr Fotos
folgen, sobald ich mal dran denke wenn es draußen noch hell ist!
(Um halb 7
Uhr abends ist es hier übrigens schon stockfinster! ^^ Dafür ist es morgens um
6 schon ganz hell!)
![]() |
| Harri Hase und Marcello müssen sich jetzt mit Winnie Pooh und Ferkel anfreunden! |
Nach dem
Frühstück sind wir (=die ganze Family) als erstes nach Nishinomiya zur Uni gefahren, damit ich
mir den Weg schon mal einprägen kann. Zugfahren in Japan ist etwas anders als
hier, aber dazu werde ich später mehr schreiben. Ich hatte von der Uni eine
Zugfahrkarte im Wert von 20€ bekommen und konnte damit durch die Gegend fahren.
Vor dem
Fahren kam aber erst einmal das Laufen: 25 Minuten zu Fuß bis zum Bahnhof! (Zugegeben,
wir sind ein Bisschen langsam gelaufen weil auch die Kiddies dabei waren.) Und zwar
bergauf! In einem Zug waren wir gerade mal 10 Minuten, dann sind wir in einen
anderen umgestiegen und fuhren weitere 5 Minuten. Und dann: LAUFEN! Noch mal so
20-25 Minuten, und zwar NOCH MEHR bergauf! (Ich werde in diesem Jahr sehr viel
laufen… )
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