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Donnerstag, 17. Januar 2013

Universal Studios Japan

Licht! Kamera! Action!

Wer Vergnügungsparks mag, aber ein Bisschen mehr Action haben möchte als im Disney Land, ist in den Universal Studios Japan (in Ōsaka) bestens aufgehoben! 

Ähnlich wie im amerikanischen Vorbild geht es bei diesem Freizeitpark hauptsächlich um Actionfilme. Themen wie "Der weiße Hai", "Spider Man", "Zurück in die Zukunft" und "Jurassic Park" sind zwar mittlerweile schon älter, aber trotzdem noch (oder gerade deswegen) absolute Klassiker. 
Die Themenwelten sind, ähnlich wie im Movie Park Germany oder vergleichbaren Parks, nicht nur an die Inhalte der Filme gerichtet, sondern bieten auch Einblicke in die Produktion von Filmen (wenn der Stand der Technik auch etwas veraltet ist...).

Ich war dort mit Marjan und Nami. Wer diesen Blog gründlich verfolgt hat, wird die beiden schon kennen. Nami ist unglaublich lieb und witzig! Mit ihr kann man super viel Spaß haben!


Donnerstag, 10. Januar 2013

Der Nishinomiya-Schrein

Beten für den Geldsegen

Wie ich bei dem Eintrag über Ise schon geschrieben habe, gibt es in der Zeit kurz nach Neujahr immer sehr viel Andrang bei Tempeln und Schreinen. Dieses Mal war ich beim Haupt-Schrein der Stadt Nishinomiya.

In diesem Schrein werden Götter verehrt, die für finanzielles Glück stehen. (Das tun übrigens viele Schreine, wie z.B. auch der Fushimi Inari Taisha)
Beim Schrein kann man sich jedes Jahr auf Neue einen speziellen Glücksbringer für seinen Haushalt kaufen, der den Bewohnern finanzielle Sicherheit bringen soll. Dieser Talisman ist ziemlich groß und muss jedes Jahr in eine andere bestimmte Richtung zeigend in der Wohnung aufgehängt werden. Wegen einem solchen Taliman kommen die Leute zu Tausenden nach Nishinomiya.

Freitag, 4. Januar 2013

Ise

Japans Allerheiligstes

In der Stadt Ise in der Präfektur Mie (süd-östlich von Kyoto) befindet sich der Ise-Schrein (Ise-jingū), der im Shintoismus als höchstes Heiligtum Japans gilt. Mit einer Freundin, die gerade ihr Auslandsjahr in der Stadt Tsu in der Präfektur Mie gemacht hat, habe ich mich in Ise getroffen, um mir eine so wichtige Station in Japan nicht entgehen zu lassen!
Zugegeben, wir haben dort nicht sehr viel gemacht. Wir haben uns die wunderschönen Gebäude angesehen und sind durch Souvenir-Geschäfte gezogen. Deswegen werde ich mich für diesen Eintrag größtenteils auf Fotos beschränken.

Montag, 31. Dezember 2012

Neujahr in Japan

Bedächtig und friedlich...

Neujahr in Japan ist so ziemlich das genaue Gegenteil von dem, was es in Deutschland ist. Während man es bei uns in der Silvesternacht so richtig krachen lässt, viel feiert und viel isst, besucht man in Japan in der Silvesternacht einen Tempel. Es ist außerdem traditionell ein Fest für die Familie und wird nicht mit Freunden gefeiert.
Am Tempel wird eine Glocke geläutet und es werden Omikuji (traditionelle Glücks-Lose) gekauft. Wer ein Los zieht, das viel Glück für das neue Jahr verspricht, der behält dieses und hat sicherlich Glück. Wer eines mit weniger glücklichen Aussichten zieht, bindet es beim Tempel an eine dafür vorgesehene Wand und betet, dass dieses böse Omen nicht wahr wird. Insgesamt läuft das alles sehr friedlich ab und hat überhaupt nichts mit einer Party zu tun.

Ich bin normalerweise kein Mensch, der an Silvester viel rumschießen muss, aber in diesem Jahr habe die Raketen und Knaller irgendwie doch vermisst! Naja, dafür hatte ich die Möglichkeit, viele Traditionen kennen zu lernen und das ist es auf jeden Fall wert, mal eine Silversterparty ausfallen zu lassen!

Und damit wünsche ich euch ein frohes neues Jahr!

Freitag, 28. Dezember 2012

Mochi

Mochi-Zukiri: Japanische Reiskuchen selbst gemacht!

Kagami-Mochi: So werden Mochi zusammen mit einer
japanischen Mandarine zu Neujahr angerichtet.
Traditionell werden zum japanischen Neujahr Reiskuchen hergestellt und gegessen. Vielen Japanern ist die aufwändige Herstellung der Mochi allerdings zu lästig, sodass sie sich die Sachen einfach im Supermarkt kaufen. Trotzdem gibt es hier und da noch "Mochi-Meister", die die Technik der Mochi-Herstellung bewahren und sie an die jungen Leute weitergeben.

Dank eines befreundeten Ehepaares und dessen Familie hatte ich die Ehre, bei der traditionellen Mochi-Herstellung dabei zu sein!
Ein Einblick, der für normale Touristen wohl nicht so einfach zu bekommen wäre und daher etwas ganz Besonderes für mich.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Ōsaka-jō

Die "Burg Ōsaka"

Eigentlich wollte ich während meines Aufenthaltes in Japan gerne nach Himeji fahren und mir dort die großartige und teilweise noch ORIGINALE Burg Himeji ansehen. Aber leider bin ich natürlich genau dann in Japan, wenn die beliebteste und schönste Burg Japans aus dem 17. Jahrhundert gerade renoviert wird! Momentan ist die komplette Burg in einem Foto-Umhang eingehüllt und entsprechend kein lohnender Anblick...

Trotzdem wollte ich es mir nicht nehmen lassen, mir die Architektur des 16. und 17. Jahrhunderts anzusehen. Immerhin haben in solchen Burgen Shogune gelebt!


Montag, 24. Dezember 2012

Heiligabend

Ein besinnliches Fest mit Freunden (und ganz viel Süßkram!)

Da Weihnachten ja nur in der christlich geprägten Welt so richtig gefeiert wird, ist es kein so richtiges Fest für die Japaner. Zwar finden es alle ganz toll, wenn die Einkaufszentren weihnachtlich geschmückt sind und vielleicht schenken sich einige Leute auch gegenseitig etwas, aber das traditionelle Familienfest kennt hier eigentlich niemand.

Stattdessen wird Wehnachten, wenn überhaupt, eher mit Freunden zelebriert. Und da meine Familie etwa 9000km entfernt ist, habe ich es in diesem Jahr genau so gehalten!


Sonntag, 23. Dezember 2012

Ōsaka: Dōtonbori und Konamon-Museum

Takoyaki selber machen... naja, fast!

Ende Dezember und kurz vor Weihnachten hat der "Global Research Club" der Kwansei Gakuin Uni nochmal eine Tour mit den Austauschstudenten gestartet. Diesmal ging es nach Ōsaka!

Im "Konamon-Museum" im Herzen der Einkaufsmeile Dōtonbori kann man die berühmten Lebensmittel-Imitate aus den Schaufenstern selbst basteln! Der Global Research Club hat für uns einen angeleiteten Kurs gebucht. Und, was in Ōsaka ein absolutes MUSS ist: Wir haben in einem der vielen großartigen Okonomiyaki-Restaurants vor Ort gegessen.


Freitag, 21. Dezember 2012

Rāmen in Takarazuka

 Ich habe natürlich öfter Rāmen in Japan gegessen, aber ein besonders gutes Restaurant möchte ich hier hervorheben:
Die ラーメン工房あ Restaurant-Kette!

Bild von hier.
"Rāmen Kōbō A" bedeutet soviel wie "Rāmen-Atelier A" und hier ist der Name Programm: Man kann sich die Rāmen so zusammenstellen, wie man gerne möchte. Beim Bestellen wählt man die Art der Brühe, die Art der Nudeln (dünne oder dicke Rāmen, oder ganz dicke Udon Nudeln) und die Geschmackssorte (z.B. Schweinefleisch). Es gibt unterschiedliche Menüs, die immer eine Portion Rāmen als Hauptbestandteil und zusätzlich kleinere Komponenten wie Salate, Gyoza, Reis, usw. haben können.
Die Portionen sind groß und gar nicht mal soooo teuer, aber das Hauptaugenmerk sollte ja auf dem Geschmack liegen, und der ist auch absolut großartig!

Montag, 17. Dezember 2012

Weihnachtskonzert

Die KGU in Weihnachtsstimmung

Um uns mental so richtig auf Weihnachten einzustellen und uns darüber hinweg zu trösten, dass wir das Fest der Liebe in diesem Jahr mal nicht mit unseren liebsten feiern können, haben zwei Freundinnen und ich ein Angebot der Uni wahrgenommen und sind zu einem der vielen kostenlosen Weihnachtskonzerte gegangen.





Samstag, 15. Dezember 2012

Football

Die Mannschaft der KGU zieht ins nationale Uni-Football Meisterschaftsfinale ein!

Ein Freund von mir hat zwei übrig gebliebene Karten für das Football-Spiel bekommen und mich eingeladen!

  Ich habe noch nie vorher Football gesehen, weder im Fernsehen, noch live. Deswegen war das super spannend für mich. Allerdings musste ich mir auch erst mal die Regeln erklären lassen! Ahahaha!

Der Uni-Sport wird an den privaten japanischen Unis, ähnlich wie an den amerikanischen Colleges, sehr ernst genommen. Hier wächst die nächste Generation von Profi-Spielern heran!

Die Kwansei Gakuin Uni-Mannschaft hatte sich schon bis hierhin ins Halbfinale gekämpft und jetzt ging es um den Einzug ins Finale. Ein Heimspiel der Kwansei Gakuin Daigaku FIGHTERS (blau) gegen die Hōsei Daigaku TOMAHAWKS (orange) aus Tōkyō.


Freitag, 14. Dezember 2012

Luminarie

Ein Lichterfest der besonderen Art

"Kobe Luminarie" ist ein alljährlich stattfindendes Lichterfest, das 1995 erstmals für die Opfer des großen Hanshin-Erdbebens in Kobe Sannomiya gehalten wurde. Seitdem wird jedes Jahr im Dezember für etwa 2 Wochen großartige Lichterkunst ausgestellt, um den Opfern zu gedenken.

"Luminarie" ist das italienische Wort für Lichterketten. Die Lichter werden von einem Italieniener und einem Japaner designt, hergestellt und aufgestellt und sind generell im Stil von italienischen Kathedralen gehalten.Das Design ist jedes Jahr unterschiedlich!

Freitag, 7. Dezember 2012

Weihnachtsfeier: Ryūgakusei no Tsudoi

「留学生の集い」 (Die "Austauschstudenten-Versammlung")

Jeden Winter veranstaltet die Kwansei Gakuin Universität ein großes Fest für die über 100 Austauschstudenten, deren Gastfamilien und auch die anderen internationalen Studenten! Weil dieses Fest immer im Dezember stattfindet, nennen alle es meist nur "Christmas Party", aber darum geht es eigentlich weniger! Hehehe...

Das Fest fand in der riesigen Festhalle des Takarazuka Hotels statt. Ein pompöser und super schöner Saal, eigentlich viel zu toll um wahr zu sein! Die KGU gibt sich richtig Mühe, um ihr Image zu wahren! Ahahaha!