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Freitag, 25. Mai 2012

Takoyaki

Takoyaki sind gebratene Teig-Bällchen mit einem Stück Oktopus ("Tako") in der Mitte!

Bei einer befreundeten Familie haben wir letztens Takoyaki selbst gemacht!
Seht euch diese hübschen Freundchen an!
Frische Takoyaki mit Okonomiyaki-Sauße, Mayo, Aonori (getrocknete
Algen) und Katsuobashi (getrocknete Thunfischflocken)!
Die sind echt lecker! ♥

Montag, 21. Mai 2012

Sonnenfinsternis

Ein kurzes Update:
Heute morgen war die Sonnenfinsternis!

Durch die Brille konnte ich ein erstaunlich gutes Foto schießen!
Das Bild zeigt nicht ganz der Höhepunkt, aber einen GANZ perfekten Ring hatten wir von Kobe aus sowieso nicht.
Es war trotzdem sehr cool, (mal wieder) eine Sonnenfinsternis zu erleben!
Eigentlich waren für heute morgen Wolken angesagt, aber anscheinend hatten wir Glück! Bis auf ein paar dünne Wölkchen konnten wir alles duper sehen!

Sonntag, 13. Mai 2012

Golden Week und Danjiri Matsuri

Die "goldene Woche" ist DIE Feiertags-Woche in Japan. 
Eigentlich gibt es in der Woche nur 4 richtige Feiertage:
29. April: Shōwa-Tag
3. Mai: Verfassungstag
4. Mai: "Grüner Tag"
5. Mai: Kindertag
Aber alle Arbeitnehmer versuchen die Tage dazwischen und die Wochenenden frei zu bekommen, damit man Zeit mit der Familie verbringen, zu Festivals gehen oder in den Urlaub fahren kann.

Ich habe von der Golden Week leider nicht so viel mitbekommen, weil meine Uni sich entschlossen hat die armen Ausländer zu quälen und sie an nationalen Feiertagen in die Uni zu schicken. (Vielen Dank nochmal dafür...)Ist schön, wenn man morgens um 7:45 Uhr am Bahnhof steht, beladen mit Büchern und Zeug für die Uni, und alle anderen um einen herum haben Rucksäcke und Wandersachen an und bereiten sich auf einen spaßigen Ausflug vor!

Das einzige, was ich nicht verpassen konnte war das sogenannte "Danjiri Festival" hier in Kōbe! 

Als ich einmal von der Uni nach Hause kam, war direkt vor der Haustür mitten auf der Straße das hier ---->

Begleitet von Trommeln, Lärm und Rumgeschrei sind diese lustigen Menschen mit ihrem Umzugswagen durch die Straße gezogen.

Dieser Umzugswagen heißt "Danjiri" und wird nur mit Manneskraft durch die Gegend bewegt. In dem Wagen und oben drauf sind einpaar sehr enthusiastische junge Menschen, die da stehen und mit Fähnchen wedeln und trommeln und rumgröhlen! Die Leute ganz oben sind mit Seilen am Wagen festgebunden, damit sie nicht runter fallen! Und JA, die Männer haben alle Röcke an! Hahaha!

Samstag, 12. Mai 2012

Heiraten an der KGU

An der Kwansei Gakuin Uni kann man sogar heiraten!
Während der Golden Week (der nationalen Feiertags-Woche, die nur wir Austauschstudenten natürlich NICHT frei bekommen haben!), haben wir im Uni-Gebäude dieses Brautpaar beim Hochzeits-Fotoshoot gesehen!
SCHÖÖÖÖN!!!
Das Gebäude der KGU ist aber auch sehr schön. Es gibt eine Kirche/Kapelle, in der man direkt einen Hochzeits-Gottesdienst (oder sowas in der Art...) feiern kann! Aber ich glaube das können nur Leute, die an der KGU studiert haben.

Sonntag, 6. Mai 2012

Genji Monogatari Museum

"Genji Monogatari" ist ein Roman über den Prinzen Genji aus der Heian-Zeit (794-1185) in Japan.
Der wohl erste fiktionale Liebes-Roman auf der ganzen Welt. Die 10 letzten Kapitel in dem Roman spielen in der Stadt Uji bei Kyoto, wo es heute ein Museum dazu gibt.

Für meinen Kurs über die japanische Kultur mussten wir Ausflüge nach Kyoto und Umgebung machen und die dann im Kurs präsentieren. Weil Harriet und ich schon vorher eine ganze Menge über Heian Literatur und besonders Genji gelernt hatten, wollten wir unbedingt zu diesem Museum fahren! Uns hat dann auch noch eine Japanerin begleitet.
Harriet und ich waren ja im März in der Einführungswoche schon mal in Uji, wo wir uns den Byōdō-in Tempel und den Mampuku-ji Tempel angesehen haben. Das Genji Museum ist nochmal in einer etwas anderen Ecke der Stadt!

Das Museum ist relativ neu und entsprechend modern ausgestattet. Es ist jetzt nicht so ein langweiliges Museum, wo man sich alte Papierschnipsel in Glaskästen ansieht und die dazugehörige Beschereibung auf einem Schild liest!
Genji's Sohn war ein Casanova und Spanner, genau so wie sein (nicht mal
richtiger!) Vater auch! XD
Das Genji Museum hat zwar auch alte Dokumente und Schriftrollen und sowas, aber das ist nur ein kleiner Teil der Ausstellung. (Die durfte man übrigens nicht mal fotografieren...!)
Hauptsächlich geht es darum, den Besuchern zu zeigen wie das Hofleben der Adeligen in der Heian-Zeit aussah und wie man sich die Geschichte des Prinzen Genji und seiner Affären vorstellen sollte. Dazu wurden in dem Museum sehr schöne lebensgroße Kulissen mit ganz detailliert ausgearbeiteten Figuren gestaltet! An denen kann man dann sehen, wie die Adeligen früher gelebt haben!


Samstag, 5. Mai 2012

Shitennō-ji Tempel in Osaka

Die Eltern meiner Gastmutti wohnen im Stadtteil Tennoji in Osaka.
(Ganz in der Nähe von Osaka Namba, falls das jemandem etwas sagt~)
In diesem Stadtteil gibt einen sehr wichtigen Tempel:

Der Shitennō-ji Tempel

Laut dem Info-Zettel, den ich dort freundlicherweise auch direkt auf englisch bekommen habe, wurde der buddhistische Tempel um das Jahr 600 gegründet und gebaut. Aber weil fast alle Tempel in Japan mindestens ein mal komplett abgefackelt sind, musste auch dieser hier mehrfach neu gebaut werden. Die ältestens Gebäudeteile stammen wohl aus dem 12. Jahrhundert.
Auf der Karte links kann man sehen, wie groß das Gelände ist! Es gibt viele hübsche Gebäude und Pflanzen! An sich kann man das Gelände umsonst betreten, aber der Eintritt zum Hauptbereich mit der Pagode und dem eigentlich Tempel kostet um die 300 Yen. (Dafür kann man aber auch die ganzen wertvollen Schätze und den goldenen Buddha bestaunen!)


Samstag, 28. April 2012

Okonomiyaki

Am Wochenende trifft sich meine Gastfamilie öfter mit befreundete Familien, um zusammen zu kochen und sich einen schönen Abend zu machen.
Einmal haben wir "Okonomiyaki" gemacht!

Okonomiyaki ist eine Art däftiger Pfannkuchen. "Okonomi" heißt "nach Belieben" und "Yaki" bedeutet "braten". Man mischt sich die Sachen zusammen, die man am liebsten mag, und brät sich damit seinen eigenen Pfannkuchen!

Grundlage ist ein flüssiger Teig, ähnlich wie ein Crèpe- oder Pfannkuchen-Teig (nur alles ein Bisschen "japanischer" und nicht süß), und fein geriebener Kohl. Dazu kommen dann alle möglichen Gemüse-, Fisch-, und Fleischarten die man gerne mag. Ich hatte zum Beispiel Thunfisch, Mais, Schinken, etc... (ich weiß gar nicht mehr, was da alles drin war!).
In einer Schüssel werden alle Zutaten verrührt und dann auf eine heiße Eisenplatte am Tisch (ähnlich wie beim Raclette) gegossen. Nach einigen Minuten wird der Pfannkuchen mit einem Spatel gewendet, und gebraten bis er durch ist.
(Das ist übrigens die Osaka-Version von Okonomiyaki. Es gibt noch andere Arten.)

Für die Kinder gab es auch herzförmige Okonomiyaki! Und eine Mickey Maus Form hatten wir auch... XD

Wenn die Pfannkuchen dann fertig sind, werden sie noch dekoriert. Mit einer dunklen, dickflüssigen und süßlichen Okonomiyaki-Sauce, mit Mayo, mit einem Seetang-Pulver und nach ganz oben kommen getrockneten Thunfisch-Flocken.

Fertig sieht das dann so aus:
Mhmmmm~!!!

Mittwoch, 25. April 2012

Tage 14-16

Tag 14: Einkaufen!
Weil ich freitags nur die erste Stunde habe, bleibt viel Zeit für andere Sachen! Ich hatte mich mal im Internet schlau gemacht, wo es in der Nähe 100-Yen-Shops gibt. Ich habe einen gefunden, der direkt auf der Bahn-Verbindung zu meiner Uni liegt, und bin da direkt mal hin gefahren! 

Großeinkauf für 15€ oder so... XD
100-Yen-Shops (quasi wie deutsche 1-Euro-Läden) sind echt toll! Da gibt es was für jede Lebenslage und es kostet eben nur sehr wenig! Ich habe gleich mal einen Großeinkauf gemacht für all die Sachen die ich ständig kaufen wollte, aber immer zu teuer fand! Ein Notizbuch für Hausaufgaben, eine Mappe für Uni-Sachen, die lustigen Strass-Steinchen für mein Handy, Nagellack, Wattepads, Tesafilm, Testmarker, ein Locher, ein Spiegel, eine Haarbürste, eine große Haarspange, mehrere kleine Haarspangen und so weiter! Und jedes Teil eben nur für 100 Yen (bzw. 105 Yen inklusive Steuern). Es gibt auch ab und zu mal etwas „teurere“ Sachen, die kosten dann 210 Yen, das ist dann aber auch gesondert ausgeschildert.  

Dienstag, 24. April 2012

Tage 8-13

Es folgt ein sehr langer Eintrag mit einer kurzen Zusammenfassung der Tage 8-13 und VIELEN Fotos! Danach kommt noch so ein Eintrag und DANN erst kommt Disneyland dran! Sorry, aber das muss noch ein Bisschen warten! Hahaha!

Tag 8: Hanami

 Am Samstag hat die Gastfamilie mich zum Hanami mit Freunden mitgenommen. 

Wir sind mit dem Zug zum nahegelegenen Ashiya-Fluss in Kobe gefahren und sind dort ein Bisschen rumspaziert. Die befreundete Familie hatte auch zwei kleine Töchter, sodass die Kinder immer gut beschäftigt waren!
Wir haben nicht das klassische Hanami mit Picknick unter den Kirschbäumen gemacht, sondern sind einfach nur am Fluss entlang gelaufen und haben und das dazugehörige Fest angesehen. Da waren Buden mit allen möglichen Leckereien aufgestellt, es gab eine Open Air Bühne mit Live-Musik von Schüler-Bands und Chören, und es waren natürlich VIELE andere Leute da, die die Kirschblüte befeiert haben! Ehrlichgesagt fand ich es sowieso viel zu kalt zum picknicken, also war ich ganz froh, dass wir uns in der Kälte nicht hingesetzt und gefroren haben! Aber die Gastmutti hat erzählt, dass die Familie sowieso nie zum Hanami geht. Das sind eher Sachen die Schüler und Studenten machen, oder Firmenkollegen. Meistens endet das dann eh in einem Saufgelage und das mögen die meisten Familien nicht so! :)

Sonntag, 22. April 2012

Tokyo DisneySea

Weil den Japanern ein Disneyland anscheinend nicht reicht, haben sie direkt daneben gleich noch eins gebaut:
DisneySea!
Das ist quasi der jüngere Bruder von DisneyLand, weil der Park erst 2001 gebaut wurde. Er ist auch viel größer als Disneyland! Und obwohl es kein Cinderella-Schloss gibt, fand ich ihn auch viel schöner. Die riesigen aufwändigen Kulissen sind super schön gemacht! Auch die kleinsten Details stimmen hier einfach und alles ist einfach schön anzusehen. Außerdem gibt es mehr offene Fläche und längere Laufwege, sodass sich die Leute nicht zu viel an nur einem Platz tummeln. Die haben da künstliche Seen angelegt, Eisenbahnen gebaut, einen ganzen Vulkan aufgeschüttet (der sogar alle paar Stunden mit riesigem Krach ausbricht!)

Samstag, 21. April 2012

Tokyo Disneyland

夢がかなう場所
"Der Ort an dem Träume wahr werden"

Letztes Wochenende hat meine Gastfamilie mich nach Disneyland Tokyo mitgenommen!

So sah der Shinkansen aus! Irgendwie hässlich, oder? XD
Wie eine verkrüppelte Enten- oder Hundeschnauze!
Hahaha! Aber anscheinend muss es ja sehr aerodynamisch
sein und bei der hohen Geschwindigkeit genau richtig.
 Am Freitag nach der Uni ging es mit dem Taxi zum Bahnhof, dann nach Shin-Osaka zum Shinkansen-Bahnhof und von dort aus direkt nach Tokyo!
Von Kobe nach Osaka braucht man mit dem Zug ungefähr eine halbe Stunde. Der Bahnhof dort ist riesig und ich hätte mich da niemals alleine zurecht gfeunden! Wir haben uns schnell etwas zu Essen für unterwegs gekauft und sind dann mit dem Shinkansen "Nozomi" nach Tokyo gefahren. Der Zug fährt mit 270km/h, wobei mir das irgendwie nicht so schnell vorkam. (Aber das kann auch daran liegen, dass es schon dunkel war und die Schienen immer recht hoch gelegen sind, sodass man nie ganz nah am Boden sehen kann wie schnell man gerade vorbeirauscht.) In nur 2 1/2 Stunden haben wir mal eben 500km zurückgelegt! Das ist schon krass!!!

Das Innere vom Shinkansen war groß, geräumig und sehr bequem! Selbst für meine langen Ausländer-Beine gab es MEHR als genug Platz! Im Shinkansen (und in vielen anderen Zügen mit nach vorne gerichteten Sitzplätzen) gibt es entweder einen Dreh-Mechanismus oder irgendeine andere Art, um die Sitze so zu verstellen dass man sich mit 4 Leuten gegenüber setzen kann. (Da muss man nicht immer so dumm nach 4er-Plätzen suchen wie bei der deutschen Bahn!) Übringens waren in der linken Reihe jeweils 2 Plätze nebeneinander und in der rechten Reihe jeweils 3 Plätze. Wie ist das im deutschen ICE? Ich bin bisher (glaube ich) nur IC gefahren und der war nicht so groß!
Es gibt einen Service wie im Flugzeug mit Getränkewagen und Co., aber ich hab da nichts gekauft und kann entsprechend nicht sagen wie teuer das ist. Die Toiletten hab ich auch nicht benutzt, deswegen kann ich dazu auch nicht viel sagen. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass es da nicht so aussieht wie im Regionalexpress bei uns zu Hause... Hahaha!

Freitag, 20. April 2012

Ab nach Disneyland!

Ich bin über's Wochenende mit der Gastfamilie im Tokyo Disneyland! 
Also nicht wundern, dass ich mich in den nächsten Tagen nicht melde! =)
Hinterher gibt's dann viele tolle Fotos!

Mittwoch, 18. April 2012

Tag 7: Ausflug nach Uji

Am Freitag, dem letzten Tag der Einführungswoche, haben wir eine Exkursion nach Uji gemacht.  
Die Uni hat eigene Reisebusse!

Das ist eine kleine Stadt südlich von Kyoto, in der es VIELE Tempel und Schreine gibt. Zwei davon haben wir besucht!

(Infos zu Uji bei Wikipedia.)

Dienstag, 17. April 2012

Tag 6: Endlich mobil!

Am Donnerstag wurden die Ergebnisse vom Einstufungstest bekannt gegeben. Es gibt Level 1 (Anfänger) bis Level 5 (Fortgeschritten) und ich bin in Level 3 gelandet. Harriet hat Level 4 geschafft. Das finde ich aber gar nicht so schlimm, weil ich so viele Sachen wiederholen kann die ich im Laufe der Zeit vergessen habe. Dann wird es vielleicht nicht ganz so anstrengend…! XD
Jetzt da wir unsere Sprachkurse kannten, konnten wir uns auch für alle anderen Kurse registrieren. Ich habe neben 6 Sprachkursen noch 3 weitere gewählt: Japanische Phonetik & Phonologie, Einführung in die japanische Kultur und als drittes ein Kurs für Japanische Geschichte.
Mein Stundenplan ist viel voller als der letzte in Deutschland! Aber trotzdem habe ich Donnerstags und Freitags nur eine Veranstaltung. Den Rest des Tages kann ich dann immer für Einkäufe oder Ausflüge nutzen.
Mein Handy!

Als nächstes hatten wir eine Info-Veranstaltung für Katastrophen und sowas. Wie wir uns verhalten wenn ein Erdbeben ist, wie die Sirenen sich anhören wenn ein Tsunami unterwegs ist, wie die Notruf-Nummern lauten, und so weiter. Dafür kamen extra Leute aus speziellen Dienststellen und ein Polizist vorbei. (Ein Handout hätte mir auch gereicht! Haha!)

Danach gab es eine Einführung in die Computer-Nutzung auf dem Campus. Es gibt sehr viele Computerräume hier und man kann sie jederzeit nutzen! Mein erster Kontakt in die Internet-Welt seit Tagen! Hahaha! Irgendwann werde ich auch mal meinen Laptop zur Uni mitnehmen und gucken ob die Internetverbindung damit klappt.

Später haben Harriet und ich unsere Handys abgeholt! Mit dem Prepaid Handy kann ich kostenlos Emails schreiben so viel ich will! Telefonieren ist meist eher teuer, aber ich muss ja niemanden anrufen. Hauptsache ich bin immer erreichbar!
Das Handy kann alles was ich brauche. Es hat einen Wecker, Kalender, kann sogar Fotos und Videos aufnehmen und ich kann SMS und Emails schreiben. Mehr brauche ich nicht! Die Bedienung ist übrigens komplett auf englisch, aber das könnte ich auch umstellen wenn ich wollte.
Insgesamt hat mich das Gerät selber nur etwa 20€ gekostet und ich muss mein Guthaben alle 2 Monate mit 30€ aufladen, damit ich weiterhin alle Dienste nutzen kann. 

Mittlerweile sieht es aber so aus! Hahaha!
Glitzersteinchen-Aufkleber aus dem 100-Yen-Shop!

Sonntag, 15. April 2012

Tag 4: Sturmwarnung!

Zum ersten Mal musste ich alleine zur Uni finden! Der Weg vom Haus zum Bahnhof ist relativ einfach (nur 2x abbiegen), aber Sorgen machte mir der verwinkelte Weg vom Bahnhof zur Uni. Das hatte sich erst mal erledigt, als ich einige andere Austauschstudenten im Zug getroffen habe! Mit denen bin ich zu einer anderen Station gefahren als mit der Gastmutter und habe ihren Worten „Ja, wir kennen den Weg!“ blind vertraut. Im Endeffekt sind wir 10 Minuten planlos durch die Gegend geirrt, bis sie dann ihren Weg dann doch noch gefunden hatten…  XD

Schon am Morgen hatte es geregnet und für den Nachmittag war ein heftiger Sturm angesagt. (Kein Taifun bzw. Hurricane, aber schon ein heftiger Sturm!) Irgendwie wusste ich diese Info aber noch nicht richtig einzuordnen. In der Klasse haben dann die Mitarbeiter von der Uni gesagt, dass der Nachmittag vielleicht ausfallen würde wegen dem Wetter. Da war ich dann schon überlegen, wie schlimm das wohl werden kann…

Samstag, 14. April 2012

Sakura

Die Kirschblüte ist mittlerweile fast vorbei, aber ich habe natürlich viele Fotos gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte!
Als ich in Japan ankam, waren es überall nur Knospen.
Nach 3 Tagen fingen sie langsam an sich zu öffnen!

Freitag, 13. April 2012

Tag 3: Der erste Uni-Tag

Neue Uni, neue Leute, alles neu!

An meinem ersten Uni-Tag sollte ich um 8:45 Uhr da sein und musste entsprechend um 6:30 Uhr aufstehen. Das mit dem Schlafen war sowieso so eine Sache, weil meine innere Uhr total durcheinander war! Mitten in der Nacht bin ich einfach aufgewacht und lag für eine halbe Stunde hellwach rum. Unterbewusst lief eben alles noch nach deutscher Zeit… (>_<)

An diesem ersten Tag wurde ich von der Gastmutti und der kleinen Seshiru zur Uni gebracht! Der Weg war ziemlich kompliziert und ich wusste nicht, ob ich es alleine schaffen würde zur Uni zu finden. Naja, notfalls kann man einfach wie ein Schäfchen der Herde nachlaufen, weil dort alle zur Uni oder zu den umliegenden Schulen pilgern. Aber an diesem einen Tag hatte ich ja zum Glück noch die Gastmutti. Als sie mich am richtigen Gebäude abgesetzt hat, hat sich mich noch mal fest umarmt und mir alles Gute gewünscht~!! (So eine liebe Gastmutti haben die anderen bestimmt nicht!!!)

An diesem Tag habe ich dann auch alle anderen neuen Austauschstudenten getroffen. Insgesamt sind wir etwa 50 Neuankömmlinge. Zumindest haben wir alle in einen großen Klassenraum gepasst! Viele sind aus den USA, Australien und so. Ganz viele auch aus Korea. Aus Deutschland ist neben Harriet und mir noch ein Student aus Augsburg dabei. An sich verstehe ich mich mit den anderen Austauschstudenten sehr gut, aber einige sind mir auch total unsympathisch!
 
Gleich am ersten Tag fand schon gleich der Einstufungstest für den Japanisch-Unterricht statt. Mein Kopf war voll und leer gleichzeitig! Ich habe ein Bisschen verkackt, aber das ist nicht so schlimm. Das war ja keine Klausur, sondern ein Einstufungstest.

Nach den nervenaufreibenden Tests gab es erst mal ein grooooßes Mittagessen für uns! In der „Fujita Global Lounge“, einem Saal für internationalen Austausch, wurde zuerst eine Begrüßungsrede gehalten und dann wurden alle Mitwirkenden vorgestellt. Das Essen danach war echt gut! (*__*) Wir Studenten konnten uns unterhalten und austauschen~

Gleich darauf sind wir wieder in den Klassenraum zurückgegangen. Irgendwie war ich auf das Folgende gar nicht mental vorbereitet: Als wir wieder in den ersten Klassenraum zurück kamen, saßen da plötzlich ganz viele Japaner, die unsere zukünftigen „Nihongo Partners“ werden sollten. Das heißt, dass sich zwei bis drei japanische Studenten dazu bereit erklären uns doofen Ausländern zu helfen und sich einmal die Woche mit uns zu treffen, damit wir ein Bisschen miteinander quatschen und damit unser Japanisch verbessern können.
Tja, nun kamen wir also in den Raum und es waren 2-3 mal so viele Japaner wie Ausländer darin versammelt! Nach und nach wurden unsere Namen vorgelesen, und die Nihongo Partners haben sich gemeldet, damit wir zueinander finden konnten. Ich habe zwei Nihongo Partners, zwei ganz süße Mädels! Sie heißen Hitomi und Risa und sind super süß und super nett! Ich dagegen, ohne Make-Up und mit 4 Tage alten Klamotten (außer einem frischen Shirt!), war super hässlich an dem Tag! XD

Mein Ticket von Mikage nach Nigawa.
Mit den Nihongo Partners ging es dann direkt ins Einwohnermeldeamt (oder so ähnlich) von Kobe, wo ich mit ihrer Hilfe meine Alien Registration Card (quasi meine Ausländer-Identifikation!) beantragt habe. Wir haben auch gleich ein Pendler-Ticket für den Zug gekauft, weil einzelne Zugfahrten sehr teuer sind! Ich habe für einen 6-Monats-Pass von meiner Heim-Station bis zur Uni-Station etwa 160€ bezahlt. Das ist verhältnismäßig sehr günstig! (Aber was es genau damit auf sich hat, kommt später noch. Ich werde einen ganzen Eintrag zum Zug- und Busfahren in Japan schreiben!)
Hitomi und Risa sind ja beide moderne Mädels und haben beide ein praktisches iPhone, womit sie mich dann zu Fuß nach Hause lotsen konnten! Wir haben uns den ganzen Weg über nett unterhalten (naja, ich habe es versucht!) und uns dann vor der Haustür voneinander verabschiedet. Oh man, die beiden sind echt zucker! ^^ Ich weiß gar nicht womit ich die verdient habe! 

Wir werden uns von nun an einmal die Woche treffen und uns miteinander unterhalten. Die beiden haben schon vorgeschlagen, dass wir mal zusammen zum Karaoke gehen oder irgendwelche anderen tollen Sachen zusammen machen! Darauf freue ich mich schon riesig!

Damit war der Tag dann aber auch vorbei. Ich habe SO viele neue Leute kennengelernt, habe wieder viele neue Orte besucht, habe viel Neues erlebt und bin VIEL rumgelaufen! Nach einem leckeren Abendessen und einer erholsamen Dusche ging es direkt ins Bett!

Donnerstag, 12. April 2012

Tag 2: Wir erobern die Welt… zu Fuß!

Was man in so einem Koffer alles so drin hat, merkt man erst, wenn man es nicht mehr hat… (O_o)
Die Gastmutti hatte eine Zahnbürste und ein Handtuch für mich, aber zum Anziehen hatte ich nur das, was ich auch am Vortag schon an hatte. (Okay, ich hatte noch EIN zusätzliches T-Shirt in meinem Handgepäck, aber das wollte ich mir lieber für den ersten Uni-Tag aufbewahren.) Also musste ich mit schmutzigen Klamotten in den Tag starten! Ohne Make-Up, ohne  Glätteisen, ohne alles! Ich sah aus wie ein Neanderthaler! (Yay…)

Schreibtisch und Wandschrank.
Ich habe bisher keine so richtigen Fotos von meinem Zimmer gemacht, aber diese hier sind schon mal eine grobe Orientierung.

Das war wohl ehemals das Zimmer von einem der Mädels! Mit Teddys und Wölkchen an den Wänden! Hahaha! Sehr süß!
Ein großes weiches Bett! Die Nächte waren sehr kalt, aber
meine Decke ist ganz dick und kuschelig!
Es ist viel Größer als ich erwartet hatte und ich habe ein ganz normales westliches Bett! Der Schrank ist sehr groß, hat aber leider nicht viele Fächer im Inneren, sodass es da auch jetzt noch sehr wirr drin aussieht. Der Schreibtisch ist ziemlich winzig, im Vergleich zu meiner Schreibtisch-Oase zu Hause! Aber daran gewöhne ich mich so langsam. 
Das Zimmer hat zwei Fenster (beide undicht... haha!) und einen Heizlüfter bzw. eine Klimaanlage.

Mehr Fotos folgen, sobald ich mal dran denke wenn es draußen noch hell ist!
(Um halb 7 Uhr abends ist es hier übrigens schon stockfinster! ^^ Dafür ist es morgens um 6 schon ganz hell!)

Harri Hase und Marcello müssen sich jetzt mit
Winnie Pooh und Ferkel anfreunden!
Nach dem Frühstück sind wir (=die ganze Family) als erstes nach Nishinomiya zur Uni gefahren, damit ich mir den Weg schon mal einprägen kann. Zugfahren in Japan ist etwas anders als hier, aber dazu werde ich später mehr schreiben. Ich hatte von der Uni eine Zugfahrkarte im Wert von 20€ bekommen und konnte damit durch die Gegend fahren.

Vor dem Fahren kam aber erst einmal das Laufen: 25 Minuten zu Fuß bis zum Bahnhof! (Zugegeben, wir sind ein Bisschen langsam gelaufen weil auch die Kiddies dabei waren.) Und zwar bergauf! In einem Zug waren wir gerade mal 10 Minuten, dann sind wir in einen anderen umgestiegen und fuhren weitere 5 Minuten. Und dann: LAUFEN! Noch mal so 20-25 Minuten, und zwar NOCH MEHR bergauf! (Ich werde in diesem Jahr sehr viel laufen… )

Mittwoch, 11. April 2012

Es lebt!

Ich habe jetzt einen funktionierenden Adapter und kann endlich meinen eigenen Laptop benutzen!
(Ist das schön!!)

In der Uni musste ich mich mit der japanisch/englischen Tastatur rumärgern. Die haben da fast alle Sonderzeichen (Punkte, Striche, etc.) ganz anders als hier und Umlaute gibt's natürlich auch nicht. Aber jetzt ist ja alles gut!

Ich habe mir fleißig Notizen gemacht, mit denen ich dann ab morgen erzählen kann wie die ersten Tage waren. Freut euch schon mal darauf. Heute werde ich erst mal meine Kamera ausleeren und die Fotos sortieren, damit alles seine Richtigkeit und Ordnunng hat~

Liebe Grüße an alle nach Deutschland!! =D

Dienstag, 10. April 2012

Tag 1: Die Ankunft

Der Vollständigkeit halber schreibe ich ab jetzt kurze Zusammenfassungen von meinen ersten Tagen in Japan. Ich konnte meinen Laptop zwar 2 Wochen nicht benutzen, aber ich habe mir zumindest Notizen gemacht um die ersten Tage zu dokumentieren! Es ist so viel passiert, dass ich mir alles aufschreiben musste, damit ich nichts vergesse!
Also ab hier ein (mehr oder weniger) kurzer Überblick:

Der Flug

Der Flug war… anstrengend! Jepp, das ist genau das richtige Wort. 
Meine Family ♥♥♥ (nicht komplett)
Die Flagge hatten wir noch von der kleinen Abschiedsparty!

Der Abschied von Familie und Freunden war natürlich schwer, aber es ist ja nur für (nicht mal ein ganzes) Jahr!

Vom Flughafen Düsseldorf ging es als erstes nach Dubai. Fliegen ist nicht gerade meine liebste Art zu reisen, aber das lässt sich bei so einer Distanz natürlich nicht vermeiden. 
 Das Flugzeug war groß und geräumig (sowohl für meinen dicken Hintern als auch die langen Beine!) und auch sehr komfortabel. Auch in der Economy Class hatte jeder einen eigenen Bildschirm und eine große Auswahl an Filmen und Musik, wobei es das meiste aber nur auf Englisch gab. Das Essen war an sich ganz gut, aber gleich die erste große Mahlzeit hat mir irgendwie nicht so gut getan. Es war irgendwas Arabisches und anscheinend etwas zu scharf für mich! (>_<) 1 ½ Stunden vor der Landung haben wir dann Turbulenzen gekriegt und die haben uns echt durchgeschüttelt! Davon ist mir total schlecht geworden und ich musste sooooo pinkeln! Aber bei Turbulenzen darf man ja nicht! Durst hatte ich auch, aber bei Turbulenzen wird natürlich auch kein Service gemacht. Und das ging so bis zur Landung. Dumm gelaufen! Die Landung an sich hat zum Glück gut geklappt.
Als die ersten 7 Stunden vorbei waren, wäre ich am liebsten schon am Ziel gewesen! Aber der längere Flug stand uns ja noch bevor…