Japan, das Land der kuriosen Ideen!
Bei uns ist Japan ja schon längst für seine kuriosen Erfindungen und die interessanten Leute bekannt. Viele der ganz verrückten Vorurteile kann ich zwar leider nicht bestätigen, zumindest habe ich keine Unterhöschen-Automaten entdeckt und Wal stand auch nicht nicht ganz oben auf dem Speiseplan jeder japanischen Otto-Normal-Familie, aber es gab sie trotzdem!
In meinen 10 Monaten in Japan hat sich eine ganz eigene Kollektion an seltsamen Erfahrungen und Dingen angesammelt, die ich mit euch teilen möchte.
(Die folgende Liste wird laufend erweitert...)
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Dienstag, 11. Februar 2014
Freitag, 28. Dezember 2012
Mochi
Mochi-Zukiri: Japanische Reiskuchen selbst gemacht!
Traditionell werden zum japanischen Neujahr Reiskuchen hergestellt und gegessen. Vielen Japanern ist die aufwändige Herstellung der Mochi allerdings zu lästig, sodass sie sich die Sachen einfach im Supermarkt kaufen. Trotzdem gibt es hier und da noch "Mochi-Meister", die die Technik der Mochi-Herstellung bewahren und sie an die jungen Leute weitergeben.
Dank eines befreundeten Ehepaares und dessen Familie hatte ich die Ehre, bei der traditionellen Mochi-Herstellung dabei zu sein!
Ein Einblick, der für normale Touristen wohl nicht so einfach zu bekommen wäre und daher etwas ganz Besonderes für mich.
| Kagami-Mochi: So werden Mochi zusammen mit einer japanischen Mandarine zu Neujahr angerichtet. |
Dank eines befreundeten Ehepaares und dessen Familie hatte ich die Ehre, bei der traditionellen Mochi-Herstellung dabei zu sein!
Ein Einblick, der für normale Touristen wohl nicht so einfach zu bekommen wäre und daher etwas ganz Besonderes für mich.
Montag, 24. Dezember 2012
Heiligabend
Ein besinnliches Fest mit Freunden (und ganz viel Süßkram!)
Da Weihnachten ja nur in der christlich geprägten Welt so richtig
gefeiert wird, ist es kein so richtiges Fest für die Japaner. Zwar
finden es alle ganz toll, wenn die Einkaufszentren weihnachtlich
geschmückt sind und vielleicht schenken sich einige Leute auch
gegenseitig etwas, aber das traditionelle Familienfest kennt hier
eigentlich niemand.
Stattdessen wird Wehnachten, wenn überhaupt, eher mit Freunden zelebriert. Und da meine Familie etwa 9000km entfernt ist, habe ich es in diesem Jahr genau so gehalten!
Stattdessen wird Wehnachten, wenn überhaupt, eher mit Freunden zelebriert. Und da meine Familie etwa 9000km entfernt ist, habe ich es in diesem Jahr genau so gehalten!
Sonntag, 23. Dezember 2012
Ōsaka: Dōtonbori und Konamon-Museum
Takoyaki selber machen... naja, fast!
Ende Dezember und kurz vor Weihnachten hat der "Global Research Club" der Kwansei Gakuin Uni nochmal eine Tour mit den Austauschstudenten gestartet. Diesmal ging es nach Ōsaka!
Im "Konamon-Museum" im Herzen der Einkaufsmeile Dōtonbori kann man die berühmten Lebensmittel-Imitate aus den Schaufenstern selbst basteln! Der Global Research Club hat für uns einen angeleiteten Kurs gebucht. Und, was in Ōsaka ein absolutes MUSS ist: Wir haben in einem der vielen großartigen Okonomiyaki-Restaurants vor Ort gegessen.
Im "Konamon-Museum" im Herzen der Einkaufsmeile Dōtonbori kann man die berühmten Lebensmittel-Imitate aus den Schaufenstern selbst basteln! Der Global Research Club hat für uns einen angeleiteten Kurs gebucht. Und, was in Ōsaka ein absolutes MUSS ist: Wir haben in einem der vielen großartigen Okonomiyaki-Restaurants vor Ort gegessen.
Freitag, 21. Dezember 2012
Rāmen in Takarazuka
Ich habe natürlich öfter Rāmen in Japan gegessen, aber ein besonders gutes Restaurant möchte ich hier hervorheben:
Die ラーメン工房あ Restaurant-Kette!
"Rāmen Kōbō A" bedeutet soviel wie "Rāmen-Atelier A" und hier ist der Name Programm: Man kann sich die Rāmen so zusammenstellen, wie man gerne möchte. Beim Bestellen wählt man die Art der Brühe, die Art der Nudeln (dünne oder dicke Rāmen, oder ganz dicke Udon Nudeln) und die Geschmackssorte (z.B. Schweinefleisch). Es gibt unterschiedliche Menüs, die immer eine Portion Rāmen als Hauptbestandteil und zusätzlich kleinere Komponenten wie Salate, Gyoza, Reis, usw. haben können.
Die Portionen sind groß und gar nicht mal soooo teuer, aber das Hauptaugenmerk sollte ja auf dem Geschmack liegen, und der ist auch absolut großartig!
Die ラーメン工房あ Restaurant-Kette!
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| Bild von hier. |
Die Portionen sind groß und gar nicht mal soooo teuer, aber das Hauptaugenmerk sollte ja auf dem Geschmack liegen, und der ist auch absolut großartig!
Samstag, 24. November 2012
Nara
Hilfe, die gierigen Rehe kommen!
Die Stadt Nara ist zwar vor Allem bekannt für seine sehr alten und schönen Tempel, aber sobald man am Bahnhof ankommt, sticht einem gleich etwas viel aufdringlicheres ins Auge: Überall laufen Rehe rum!
Die "Rehe" sind eigentlich nicht genau die gleichen wie in Deutschland. Der japanische Shika-Hirsch ist viel kleiner als unsere Hirsche, aber eigentlich auch etwas größer als unsere Rehe. Ansonsten sehen sie sich aber ziemlich ähnlich.
Sie sind sehr freundlich und zumindest im Stadtgebiet von Nara schon so sehr an den Menschen gewöhnt, dass sie ganz zutraulich sind. Die Tiere können sich in Nara so sicher fühlen und frei herumlaufen, weil sie in der Stadt als heilig gelten und ihnen entsprechend nichts getan werden darf! (Ähnlich wie bei Kühen in Indien! Nur nicht ganz so extrem vergötternd...) Es gibt hunderte Hirsche, die den ganzen Tag in der Stadt verbringen und sich nachts in den Bergen verkriechen.
Die Stadt Nara ist zwar vor Allem bekannt für seine sehr alten und schönen Tempel, aber sobald man am Bahnhof ankommt, sticht einem gleich etwas viel aufdringlicheres ins Auge: Überall laufen Rehe rum!
Die "Rehe" sind eigentlich nicht genau die gleichen wie in Deutschland. Der japanische Shika-Hirsch ist viel kleiner als unsere Hirsche, aber eigentlich auch etwas größer als unsere Rehe. Ansonsten sehen sie sich aber ziemlich ähnlich.
Sie sind sehr freundlich und zumindest im Stadtgebiet von Nara schon so sehr an den Menschen gewöhnt, dass sie ganz zutraulich sind. Die Tiere können sich in Nara so sicher fühlen und frei herumlaufen, weil sie in der Stadt als heilig gelten und ihnen entsprechend nichts getan werden darf! (Ähnlich wie bei Kühen in Indien! Nur nicht ganz so extrem vergötternd...) Es gibt hunderte Hirsche, die den ganzen Tag in der Stadt verbringen und sich nachts in den Bergen verkriechen.
Themen:
Essen und Trinken,
Herbst,
Karaoke,
Nara,
Natur,
Sehenswürdigkeiten
Standort:
Nara, Präfektur Nara, Japan
Freitag, 23. November 2012
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Sushi Party
Kultureller Austausch funktioniert am Besten beim Essen!
Der sogenannte "Global Research Club" der Kwansei Gakuin Uni beschäftigt sich damit, kulturellen und freundschaftlichen Austausch zwischen japanischen und ausländischen Studenten zu betreiben. Dafür organisieren die fleißigen Jungs und Mädels des Clubs regelmäßig Events und Treffen für jeden der Interesse hat. (Man muss dem Club dafür nicht beitreten!)
Am 10. Oktober hat der Club ein gemeinsames Sushi-Essen organisiert, an dem jeder sogar kostenlos teilnehmen konnte!
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| Ich weiß nicht genau was das für ein Raum war, aber er war außerhalb des Campus und der Club hatte ihn extra für diesen Tag organisiert! |
Am 10. Oktober hat der Club ein gemeinsames Sushi-Essen organisiert, an dem jeder sogar kostenlos teilnehmen konnte!
Themen:
Essen und Trinken,
Freunde,
Herbst,
Uni
Standort:
Nishinomiya, Präfektur Hyōgo, Japan
Montag, 6. August 2012
Kyoto #2: Kinkaku-ji
Der "goldene Pavillion"
Wohl auch eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Kyoto ist der Kinkaku-ji Tempel mit dem goldenen Pavillion.
Der Pavilion wurde erstmals um 1400 gebaut, aber das originale Bauwerk steht nicht mehr. Es ist zuletzt 1950 komplett abgebrannt und danach neu aufgebaut worden.
Er ist zwar nicht aus Gold gebaut, aber zumindest mit echtem Blattgold vergoldet worden! Hahaha!
Dieser Goldüberzug wurde zuletzt 1987 erneuert und viele sagen, dass der Tempel seitdem nicht mehr so schön ist, weil das alte, leicht abgeblätterte Blattgold besser in die Umgebung gepasst hätte. Naja, ich finde ihn trotzdem hübsch!
Wohl auch eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Kyoto ist der Kinkaku-ji Tempel mit dem goldenen Pavillion.
Der Pavilion wurde erstmals um 1400 gebaut, aber das originale Bauwerk steht nicht mehr. Es ist zuletzt 1950 komplett abgebrannt und danach neu aufgebaut worden.
Er ist zwar nicht aus Gold gebaut, aber zumindest mit echtem Blattgold vergoldet worden! Hahaha!
Dieser Goldüberzug wurde zuletzt 1987 erneuert und viele sagen, dass der Tempel seitdem nicht mehr so schön ist, weil das alte, leicht abgeblätterte Blattgold besser in die Umgebung gepasst hätte. Naja, ich finde ihn trotzdem hübsch!
Freitag, 25. Mai 2012
Takoyaki
Takoyaki sind gebratene Teig-Bällchen mit einem Stück Oktopus ("Tako") in der Mitte!
Bei einer befreundeten Familie haben wir letztens Takoyaki selbst gemacht!
Seht euch diese hübschen Freundchen an!
Die sind echt lecker! ♥
Bei einer befreundeten Familie haben wir letztens Takoyaki selbst gemacht!
Seht euch diese hübschen Freundchen an!
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| Frische Takoyaki mit Okonomiyaki-Sauße, Mayo, Aonori (getrocknete Algen) und Katsuobashi (getrocknete Thunfischflocken)! |
Samstag, 28. April 2012
Okonomiyaki
Am Wochenende trifft sich meine Gastfamilie öfter mit befreundete Familien, um zusammen zu kochen und sich einen schönen Abend zu machen.
Einmal haben wir "Okonomiyaki" gemacht!
Okonomiyaki ist eine Art däftiger Pfannkuchen. "Okonomi" heißt "nach Belieben" und "Yaki" bedeutet "braten". Man mischt sich die Sachen zusammen, die man am liebsten mag, und brät sich damit seinen eigenen Pfannkuchen!
Grundlage ist ein flüssiger Teig, ähnlich wie ein Crèpe- oder Pfannkuchen-Teig (nur alles ein Bisschen "japanischer" und nicht süß), und fein geriebener Kohl. Dazu kommen dann alle möglichen Gemüse-, Fisch-, und Fleischarten die man gerne mag. Ich hatte zum Beispiel Thunfisch, Mais, Schinken, etc... (ich weiß gar nicht mehr, was da alles drin war!).
In einer Schüssel werden alle Zutaten verrührt und dann auf eine heiße Eisenplatte am Tisch (ähnlich wie beim Raclette) gegossen. Nach einigen Minuten wird der Pfannkuchen mit einem Spatel gewendet, und gebraten bis er durch ist.
(Das ist übrigens die Osaka-Version von Okonomiyaki. Es gibt noch andere Arten.)
Für die Kinder gab es auch herzförmige Okonomiyaki! Und eine Mickey Maus Form hatten wir auch... XD
Wenn die Pfannkuchen dann fertig sind, werden sie noch dekoriert. Mit einer dunklen, dickflüssigen und süßlichen Okonomiyaki-Sauce, mit Mayo, mit einem Seetang-Pulver und nach ganz oben kommen getrockneten Thunfisch-Flocken.
Fertig sieht das dann so aus:
Mhmmmm~!!!
Einmal haben wir "Okonomiyaki" gemacht!
Okonomiyaki ist eine Art däftiger Pfannkuchen. "Okonomi" heißt "nach Belieben" und "Yaki" bedeutet "braten". Man mischt sich die Sachen zusammen, die man am liebsten mag, und brät sich damit seinen eigenen Pfannkuchen!
Grundlage ist ein flüssiger Teig, ähnlich wie ein Crèpe- oder Pfannkuchen-Teig (nur alles ein Bisschen "japanischer" und nicht süß), und fein geriebener Kohl. Dazu kommen dann alle möglichen Gemüse-, Fisch-, und Fleischarten die man gerne mag. Ich hatte zum Beispiel Thunfisch, Mais, Schinken, etc... (ich weiß gar nicht mehr, was da alles drin war!). In einer Schüssel werden alle Zutaten verrührt und dann auf eine heiße Eisenplatte am Tisch (ähnlich wie beim Raclette) gegossen. Nach einigen Minuten wird der Pfannkuchen mit einem Spatel gewendet, und gebraten bis er durch ist.
(Das ist übrigens die Osaka-Version von Okonomiyaki. Es gibt noch andere Arten.)
Für die Kinder gab es auch herzförmige Okonomiyaki! Und eine Mickey Maus Form hatten wir auch... XD
Wenn die Pfannkuchen dann fertig sind, werden sie noch dekoriert. Mit einer dunklen, dickflüssigen und süßlichen Okonomiyaki-Sauce, mit Mayo, mit einem Seetang-Pulver und nach ganz oben kommen getrockneten Thunfisch-Flocken.
Fertig sieht das dann so aus:
Mhmmmm~!!!
Mittwoch, 25. April 2012
Tage 14-16
Tag 14:
Einkaufen!
Weil ich
freitags nur die erste Stunde habe, bleibt viel Zeit für andere Sachen! Ich
hatte mich mal im Internet schlau gemacht, wo es in der Nähe 100-Yen-Shops
gibt. Ich habe einen gefunden, der direkt auf der Bahn-Verbindung zu meiner Uni
liegt, und bin da direkt mal hin gefahren!
![]() |
| Großeinkauf für 15€ oder so... XD |
100-Yen-Shops
(quasi wie deutsche 1-Euro-Läden) sind echt toll! Da gibt es was für jede
Lebenslage und es kostet eben nur sehr wenig! Ich habe gleich mal einen
Großeinkauf gemacht für all die Sachen die ich ständig kaufen wollte, aber
immer zu teuer fand! Ein Notizbuch für Hausaufgaben, eine Mappe für Uni-Sachen,
die lustigen Strass-Steinchen für mein Handy, Nagellack, Wattepads, Tesafilm,
Testmarker, ein Locher, ein Spiegel, eine Haarbürste, eine große Haarspange,
mehrere kleine Haarspangen und so weiter! Und jedes Teil eben nur für 100 Yen
(bzw. 105 Yen inklusive Steuern). Es gibt auch ab und zu mal etwas „teurere“
Sachen, die kosten dann 210 Yen, das ist dann aber auch gesondert
ausgeschildert.
Dienstag, 24. April 2012
Tage 8-13
Es folgt ein sehr langer Eintrag mit einer kurzen Zusammenfassung der Tage 8-13 und VIELEN Fotos! Danach kommt noch so ein Eintrag und DANN erst kommt Disneyland dran! Sorry, aber das muss noch ein Bisschen warten! Hahaha!
Wir haben
nicht das klassische Hanami mit Picknick unter den Kirschbäumen gemacht,
sondern sind einfach nur am Fluss entlang gelaufen und haben und das
dazugehörige Fest angesehen. Da waren Buden mit allen möglichen Leckereien
aufgestellt, es gab eine Open Air Bühne mit Live-Musik von Schüler-Bands und
Chören, und es waren natürlich VIELE andere Leute da, die die Kirschblüte
befeiert haben! Ehrlichgesagt fand ich es sowieso viel zu kalt zum picknicken, also war ich ganz froh, dass wir uns in der Kälte nicht hingesetzt und gefroren haben! Aber die Gastmutti hat erzählt, dass die Familie sowieso nie zum Hanami geht. Das sind eher Sachen die Schüler und Studenten machen, oder Firmenkollegen. Meistens endet das dann eh in einem Saufgelage und das mögen die meisten Familien nicht so! :)
Tag 8: Hanami
Am Samstag
hat die Gastfamilie mich zum Hanami mit Freunden mitgenommen.
Wir sind mit dem Zug zum
nahegelegenen Ashiya-Fluss in Kobe gefahren und sind dort ein Bisschen rumspaziert. Die
befreundete Familie hatte auch zwei kleine Töchter, sodass die Kinder immer gut
beschäftigt waren!
Wir haben
nicht das klassische Hanami mit Picknick unter den Kirschbäumen gemacht,
sondern sind einfach nur am Fluss entlang gelaufen und haben und das
dazugehörige Fest angesehen. Da waren Buden mit allen möglichen Leckereien
aufgestellt, es gab eine Open Air Bühne mit Live-Musik von Schüler-Bands und
Chören, und es waren natürlich VIELE andere Leute da, die die Kirschblüte
befeiert haben! Ehrlichgesagt fand ich es sowieso viel zu kalt zum picknicken, also war ich ganz froh, dass wir uns in der Kälte nicht hingesetzt und gefroren haben! Aber die Gastmutti hat erzählt, dass die Familie sowieso nie zum Hanami geht. Das sind eher Sachen die Schüler und Studenten machen, oder Firmenkollegen. Meistens endet das dann eh in einem Saufgelage und das mögen die meisten Familien nicht so! :)Mittwoch, 18. April 2012
Tag 7: Ausflug nach Uji
Am Freitag, dem letzten Tag der Einführungswoche, haben wir eine Exkursion nach Uji gemacht.
![]() |
| Die Uni hat eigene Reisebusse! |
Das ist eine kleine Stadt
südlich von Kyoto, in der es VIELE Tempel und Schreine gibt. Zwei davon haben
wir besucht!
(Infos zu Uji bei Wikipedia.)
Themen:
Essen und Trinken,
Fotos,
Frühling,
Sehenswürdigkeiten,
Uji
Standort:
Uji, Präfektur Kyōto, Japan
Sonntag, 1. April 2012
Erste Schritte
Als erstes aber eine gute Nachricht: Mein Gepäck ist wohl aufgetaucht! Wir haben heute Nachmittag einen Anruf bekommen. Ich hoffe, dass es morgen, aller spätestens übermorgen mit der Post (oder wie auch immer) hier ankommt!
Heute war der erste richtige Tag mit meiner Gastfamilie!
Ich habe geschlafen wie ein Stein! Kennt ihr das? Wenn man sich totmüde ins Bett legt und nach gefühlten zwei Sekunden die Augen aufmacht, aber es ist schon morgen. Und man hat sich seit dem Hinlegen keinen Millimeter bewegt. Genauso ging es mir! Hahaha! Ich bin sogar 10 Minuten vor meinem Wecker wach geworden.
Wir haben in Ruhe gefrühstückt (es ist ja Sonntag~!) und sind danach mit dem Zug durch die Gegend gefahren. Erst mal kurz zu meiner Uni, damit ich schon mal so in etwa weiß was morgen auf mich zukommt. (Viel bergauf laufen! XP) Aber meine Gastmutti wird mich da morgen auch noch mal hinbringen.
Da ich zu dem Zeitpunkt ja noch gar nicht wusste, ob ich meinen Koffer jemals wieder sehen würde, ging es danach zum Notfall-Shopping! Da die Japaner an sich ja keine Christen sind, gibt es keinen Grund für sie, die Geschäfte am Sonntag zu schließen~ Die meisten Läden haben offen und sind gut besucht. Ein Oberteil hab ich mir gekauft, ein Bisschen Make-Up Zeug, und (Hallelujah!) ein Glätteisen. Ich sah dabei nicht aus wie ein Mensch, das sag ich euch! Die meisten Sachen waren auch unfassbar teuer (aus deutscher Sicht), weil ich für einen dummen Billig-Mascara einfach mal 8€ oder so gelassen hab und das war noch der günstigste in der Drogerie! Das Glätteisen war dagegen ganz günstig. Mal sehen, was es taugt!
Im Einkaufscenter (ein riesiges Gebäude, Holla die Waldfee!) haben wir auch gegessen und dann ging es nach Hause. Seshiru (die jüngere Tochter) und ich haben Dominos aufgebaucht, einen Roboter mit Jenga-Steinen gebaut und später noch ein süßes englisches Brettspiel gespielt... Haha! ^^
Später haben wir zu abend gegessen, undzwar lecker japanisch! Ich habe bisher kaum Fotos gemacht, aber das muss ich euch zeigen:
Das war natürlich nur der Anfang, da kam später noch viel mehr Zeugs drauf!
Und stellt euch vor, ich habe Gemüse gegessen! XD
Lecker!
(Den Namen von der ganzen Prozedur mit dem Tischgrill hab ich jetzt vergessen~ Muss ich später nochmal nachfragen.)
So, das war's jetzt erstmal von mir, ich schreibe dann später mehr wenn ich Zeit habe.
Morgen muss ich früh raus und meinen ersten Tag in der Uni meistern. Bis dann!
Koffer, bitte komm schnell!!!
Heute war der erste richtige Tag mit meiner Gastfamilie!
Ich habe geschlafen wie ein Stein! Kennt ihr das? Wenn man sich totmüde ins Bett legt und nach gefühlten zwei Sekunden die Augen aufmacht, aber es ist schon morgen. Und man hat sich seit dem Hinlegen keinen Millimeter bewegt. Genauso ging es mir! Hahaha! Ich bin sogar 10 Minuten vor meinem Wecker wach geworden.
Wir haben in Ruhe gefrühstückt (es ist ja Sonntag~!) und sind danach mit dem Zug durch die Gegend gefahren. Erst mal kurz zu meiner Uni, damit ich schon mal so in etwa weiß was morgen auf mich zukommt. (Viel bergauf laufen! XP) Aber meine Gastmutti wird mich da morgen auch noch mal hinbringen.
Da ich zu dem Zeitpunkt ja noch gar nicht wusste, ob ich meinen Koffer jemals wieder sehen würde, ging es danach zum Notfall-Shopping! Da die Japaner an sich ja keine Christen sind, gibt es keinen Grund für sie, die Geschäfte am Sonntag zu schließen~ Die meisten Läden haben offen und sind gut besucht. Ein Oberteil hab ich mir gekauft, ein Bisschen Make-Up Zeug, und (Hallelujah!) ein Glätteisen. Ich sah dabei nicht aus wie ein Mensch, das sag ich euch! Die meisten Sachen waren auch unfassbar teuer (aus deutscher Sicht), weil ich für einen dummen Billig-Mascara einfach mal 8€ oder so gelassen hab und das war noch der günstigste in der Drogerie! Das Glätteisen war dagegen ganz günstig. Mal sehen, was es taugt!
Im Einkaufscenter (ein riesiges Gebäude, Holla die Waldfee!) haben wir auch gegessen und dann ging es nach Hause. Seshiru (die jüngere Tochter) und ich haben Dominos aufgebaucht, einen Roboter mit Jenga-Steinen gebaut und später noch ein süßes englisches Brettspiel gespielt... Haha! ^^
Später haben wir zu abend gegessen, undzwar lecker japanisch! Ich habe bisher kaum Fotos gemacht, aber das muss ich euch zeigen:
Das war natürlich nur der Anfang, da kam später noch viel mehr Zeugs drauf!
Und stellt euch vor, ich habe Gemüse gegessen! XD
Lecker!
(Den Namen von der ganzen Prozedur mit dem Tischgrill hab ich jetzt vergessen~ Muss ich später nochmal nachfragen.)
So, das war's jetzt erstmal von mir, ich schreibe dann später mehr wenn ich Zeit habe.
Morgen muss ich früh raus und meinen ersten Tag in der Uni meistern. Bis dann!
Koffer, bitte komm schnell!!!
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