Kleine Fotos, große Wirkung!
"Purikura" ist die Abkürzung für "Print Club" und bezeichnet die in Japan
sehr beliebten Fotoautomaten, in denen man Fotos schießen, sie
bearbeiten und dann ausdrucken lassen kann. Die Technik ist mittlerweile so weit, dass man eine große Auswahl an Bildbearbeitung, Verzierung und Druck-Optionen hat. Je nachdem, mit wie vielen Leuten man unterwegs ist, kann man sich die Bilder in einer bestimmten Anzahl und Anordnung ausdrucken lassen. Und mittlerweile kann man sich auch die schönsten Bilder kostenlos vom Automaten an eine Email Adresse schicken lassen!
Wenn man in der Stadt
unterwegs ist und eine schöne Zeit mit seinen Freunden hat, dann sollte man unbedingt zum
Abschluss des Tages ein paar Erinnerungsfotos machen! Die Japaner (besonders die Mädels, natürlich!) lieben Purikura und ICH LIEBE SIE AUCH! ♥ Absolut zu empfehlen!
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Dienstag, 25. Februar 2014
Purikura
Themen:
allgemeine Informationen,
Fotos,
Freunde,
Unterhaltung
Standort:
Japan
Montag, 24. Februar 2014
Game Center
Eine weitere Möglichkeit, um Stress abzubauen und Spaß zu haben: Game Centers
Ein Game Center ist nicht direkt zu vergleichen mit einer Spielhalle. Es geht dabei nicht um Glücksspiel oder so, sondern prinzipiell eher um den Spaß, besonders, wenn man zusammen mit Freunden da ist. (Alleine kann man sich aber auch sehr gut beschäftigen!)
Es gibt eine bunte Mischung an Spielautomaten, Computerspielen und Spiele-Simulatoren, die man meist für 100Yen (weniger als 1€) pro Runde spielen kann. Der Eintritt ist kostenlos und auch wenn man kein Game-Freak ist, sollte man diese Entertainment-Tempel auf jeden Fall mal besucht haben, wenn man mal in Japan ist! (In Innenstädten gibt es sie auch quasi an jeder Ecke!)
Ein Game Center ist nicht direkt zu vergleichen mit einer Spielhalle. Es geht dabei nicht um Glücksspiel oder so, sondern prinzipiell eher um den Spaß, besonders, wenn man zusammen mit Freunden da ist. (Alleine kann man sich aber auch sehr gut beschäftigen!)
Es gibt eine bunte Mischung an Spielautomaten, Computerspielen und Spiele-Simulatoren, die man meist für 100Yen (weniger als 1€) pro Runde spielen kann. Der Eintritt ist kostenlos und auch wenn man kein Game-Freak ist, sollte man diese Entertainment-Tempel auf jeden Fall mal besucht haben, wenn man mal in Japan ist! (In Innenstädten gibt es sie auch quasi an jeder Ecke!)
Montag, 17. Februar 2014
Karaoke
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| Mit meinem geschulten Auge sehe ich diese Leuchtreklamen schon aus einem Kilometer Entfernung! Hehehehe! |
Zumindest für mich ist Karaoke das Non-Plus-Ultra der Unterhaltungsindustrie! Die perfekte Art, um sich im kleinen Privaten Kreis richtig schön zu amüsieren und sich dabei allerlei Luxuriösitäten zu gönnen! Singen, bis die Stimmbänder glühen!
Dienstag, 11. Februar 2014
Kuriositäten!
Japan, das Land der kuriosen Ideen!
Bei uns ist Japan ja schon längst für seine kuriosen Erfindungen und die interessanten Leute bekannt. Viele der ganz verrückten Vorurteile kann ich zwar leider nicht bestätigen, zumindest habe ich keine Unterhöschen-Automaten entdeckt und Wal stand auch nicht nicht ganz oben auf dem Speiseplan jeder japanischen Otto-Normal-Familie, aber es gab sie trotzdem!
In meinen 10 Monaten in Japan hat sich eine ganz eigene Kollektion an seltsamen Erfahrungen und Dingen angesammelt, die ich mit euch teilen möchte.
(Die folgende Liste wird laufend erweitert...)
Bei uns ist Japan ja schon längst für seine kuriosen Erfindungen und die interessanten Leute bekannt. Viele der ganz verrückten Vorurteile kann ich zwar leider nicht bestätigen, zumindest habe ich keine Unterhöschen-Automaten entdeckt und Wal stand auch nicht nicht ganz oben auf dem Speiseplan jeder japanischen Otto-Normal-Familie, aber es gab sie trotzdem!
In meinen 10 Monaten in Japan hat sich eine ganz eigene Kollektion an seltsamen Erfahrungen und Dingen angesammelt, die ich mit euch teilen möchte.
(Die folgende Liste wird laufend erweitert...)
Montag, 23. Juli 2012
Zikaden
Wenn ein Japaner das Geräusch einer Zikade hört, ist das erste was er denkt: "Hach, Sommer!"
Wenn ein Europäer es hört, denkt er als erstes: "Ein startendes UFO?!"
Ja, der Sommer in Japan ist meistens ziemlich laut. Wie beim letzten Eintrag schon beschrieben, fangen die Viecher hier teilweise schon um 5 Uhr morgens an ihre Liedchen zu singen.
(Es sind übrigens nur die Männchen die das machen. Entweder um ihr Revir zu markieren oder Weibchen anzulocken... oder beides. Die Weibchen sind stumm! --> Die Zikaden-Männer sind aber auch Glückschweine, wa?!)
Letzens habe ich zum ersten Mal so ein Ding auf einem Baum sitzen sehen:
Wenn ein Europäer es hört, denkt er als erstes: "Ein startendes UFO?!"
Ja, der Sommer in Japan ist meistens ziemlich laut. Wie beim letzten Eintrag schon beschrieben, fangen die Viecher hier teilweise schon um 5 Uhr morgens an ihre Liedchen zu singen.
(Es sind übrigens nur die Männchen die das machen. Entweder um ihr Revir zu markieren oder Weibchen anzulocken... oder beides. Die Weibchen sind stumm! --> Die Zikaden-Männer sind aber auch Glückschweine, wa?!)
Letzens habe ich zum ersten Mal so ein Ding auf einem Baum sitzen sehen:
Samstag, 21. Juli 2012
Sommerfeuerwerke
Im Sommer gibt es in Japan viele Festivals mit Feuerwerken!
Wogegen es bei uns Feuerwerke eigentlich nur zu Silvester gibt (und manchmal zu besonderen Anlässen), ist in Japan der Sommer die typische Zeit dafür!
Gestern war ich in Ashiya (ein kleines Städtchen zwischen Kobe und Nishinomiya) bei einem großen Feuerwerk, zu dem sich TAUSENDE Menschen versammelt haben um es zu sehen! Es war 40 Minuten lang und sehr schön!!
Eigentlich war für den ganzen Tag ein großes Festival geplant gewesen, aber es hat (ganz unerwartet!) den kompletten Nachmittag in Strömen geregnet, deswegen haben wir uns erst mal wo anders verkrochen! Zum Glück hatten wir eine Japanerin mit iPhone dabei, die im Internet nachgucken konnte ob das Feuerwerk überhaupt noch stattfindet! Als der Regen aufgehört hat, sind wir dann zum Festival gefahren. Als wir so gegen 7 dort ankamen, wurde es auch schon langsam dunkel.
Wogegen es bei uns Feuerwerke eigentlich nur zu Silvester gibt (und manchmal zu besonderen Anlässen), ist in Japan der Sommer die typische Zeit dafür!
Gestern war ich in Ashiya (ein kleines Städtchen zwischen Kobe und Nishinomiya) bei einem großen Feuerwerk, zu dem sich TAUSENDE Menschen versammelt haben um es zu sehen! Es war 40 Minuten lang und sehr schön!!
Eigentlich war für den ganzen Tag ein großes Festival geplant gewesen, aber es hat (ganz unerwartet!) den kompletten Nachmittag in Strömen geregnet, deswegen haben wir uns erst mal wo anders verkrochen! Zum Glück hatten wir eine Japanerin mit iPhone dabei, die im Internet nachgucken konnte ob das Feuerwerk überhaupt noch stattfindet! Als der Regen aufgehört hat, sind wir dann zum Festival gefahren. Als wir so gegen 7 dort ankamen, wurde es auch schon langsam dunkel.
Freitag, 8. Juni 2012
Tsuyu
Die Regenzeit (Tsuyu) hat jetzt wohl angefangen.
Im Juni und Juli ist in Japan Regezeit angesagt. Heute hat es schon den ganzen Tag geregnet und die Japaner fangen schon an zu stöhnen! Haha! Nicht gerade die beliebteste Jahreszeit hier... kann ich verstehen! Ab jetzt wird es wahrscheinlich die nächsten 6-8 Wochen fast jeden Tag zumindest ein Bisschen regnen. Ich schätze ich muss mir Gummistiefel zulegen, so sehr ich sie auch hasse...
Es wird nebenbei auch ziemlich warm werden, sodass hier bald ein unschönes feuchtwarmes Tropen-Klima entsteht. Die letzten Tage und Wochen hatten wir auch schon die ganze Zeit 25-30°C bei Sonne oder Wolken, aber wenn bald der Sommer kommt, wird es wohl kaum einen Tag geben wo die Temperatur unter 30°C sinkt.
...ANGST!
Außerdem kann es sein, dass durch die Abschaltung aller Atomkraftwerke (seit der Katastrophe in Fukushima 2011) die Stromversorgung im Sommer knapp wird. Klimaanlagen fressen eben eine ganze Menge Strom! Deswegen kann ich mich eventuell schon mal auf feucht-fröhliche Schwitz-Parties im Zug freuen!
(Hoffentlich wird's nicht soooo schlimm~!)
Im Juni und Juli ist in Japan Regezeit angesagt. Heute hat es schon den ganzen Tag geregnet und die Japaner fangen schon an zu stöhnen! Haha! Nicht gerade die beliebteste Jahreszeit hier... kann ich verstehen! Ab jetzt wird es wahrscheinlich die nächsten 6-8 Wochen fast jeden Tag zumindest ein Bisschen regnen. Ich schätze ich muss mir Gummistiefel zulegen, so sehr ich sie auch hasse...
Es wird nebenbei auch ziemlich warm werden, sodass hier bald ein unschönes feuchtwarmes Tropen-Klima entsteht. Die letzten Tage und Wochen hatten wir auch schon die ganze Zeit 25-30°C bei Sonne oder Wolken, aber wenn bald der Sommer kommt, wird es wohl kaum einen Tag geben wo die Temperatur unter 30°C sinkt.
...ANGST!
Außerdem kann es sein, dass durch die Abschaltung aller Atomkraftwerke (seit der Katastrophe in Fukushima 2011) die Stromversorgung im Sommer knapp wird. Klimaanlagen fressen eben eine ganze Menge Strom! Deswegen kann ich mich eventuell schon mal auf feucht-fröhliche Schwitz-Parties im Zug freuen!
(Hoffentlich wird's nicht soooo schlimm~!)
Freitag, 25. Mai 2012
Takoyaki
Takoyaki sind gebratene Teig-Bällchen mit einem Stück Oktopus ("Tako") in der Mitte!
Bei einer befreundeten Familie haben wir letztens Takoyaki selbst gemacht!
Seht euch diese hübschen Freundchen an!
Die sind echt lecker! ♥
Bei einer befreundeten Familie haben wir letztens Takoyaki selbst gemacht!
Seht euch diese hübschen Freundchen an!
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| Frische Takoyaki mit Okonomiyaki-Sauße, Mayo, Aonori (getrocknete Algen) und Katsuobashi (getrocknete Thunfischflocken)! |
Sonntag, 13. Mai 2012
Golden Week und Danjiri Matsuri
Die "goldene Woche" ist DIE Feiertags-Woche in Japan.
Eigentlich gibt es in der Woche nur 4 richtige Feiertage:
29. April: Shōwa-Tag
3. Mai: Verfassungstag
4. Mai: "Grüner Tag"
5. Mai: Kindertag
Aber alle Arbeitnehmer versuchen die Tage dazwischen und die Wochenenden frei zu bekommen, damit man Zeit mit der Familie verbringen, zu Festivals gehen oder in den Urlaub fahren kann.
Ich habe von der Golden Week leider nicht so viel mitbekommen, weil meine Uni sich entschlossen hat die armen Ausländer zu quälen und sie an nationalen Feiertagen in die Uni zu schicken. (Vielen Dank nochmal dafür...)Ist schön, wenn man morgens um 7:45 Uhr am Bahnhof steht, beladen mit Büchern und Zeug für die Uni, und alle anderen um einen herum haben Rucksäcke und Wandersachen an und bereiten sich auf einen spaßigen Ausflug vor!
Das einzige, was ich nicht verpassen konnte war das sogenannte "Danjiri Festival" hier in Kōbe!
Als ich einmal von der Uni nach Hause kam, war direkt vor der Haustür mitten auf der Straße das hier ---->
Begleitet von Trommeln, Lärm und Rumgeschrei sind diese lustigen Menschen mit ihrem Umzugswagen durch die Straße gezogen.
Dieser Umzugswagen heißt "Danjiri" und wird nur mit Manneskraft durch die Gegend bewegt. In dem Wagen und oben drauf sind einpaar sehr enthusiastische junge Menschen, die da stehen und mit Fähnchen wedeln und trommeln und rumgröhlen! Die Leute ganz oben sind mit Seilen am Wagen festgebunden, damit sie nicht runter fallen! Und JA, die Männer haben alle Röcke an! Hahaha!
Eigentlich gibt es in der Woche nur 4 richtige Feiertage:
29. April: Shōwa-Tag
3. Mai: Verfassungstag
4. Mai: "Grüner Tag"
5. Mai: Kindertag
Aber alle Arbeitnehmer versuchen die Tage dazwischen und die Wochenenden frei zu bekommen, damit man Zeit mit der Familie verbringen, zu Festivals gehen oder in den Urlaub fahren kann.
Ich habe von der Golden Week leider nicht so viel mitbekommen, weil meine Uni sich entschlossen hat die armen Ausländer zu quälen und sie an nationalen Feiertagen in die Uni zu schicken. (Vielen Dank nochmal dafür...)Ist schön, wenn man morgens um 7:45 Uhr am Bahnhof steht, beladen mit Büchern und Zeug für die Uni, und alle anderen um einen herum haben Rucksäcke und Wandersachen an und bereiten sich auf einen spaßigen Ausflug vor!
Das einzige, was ich nicht verpassen konnte war das sogenannte "Danjiri Festival" hier in Kōbe!
Als ich einmal von der Uni nach Hause kam, war direkt vor der Haustür mitten auf der Straße das hier ---->
Begleitet von Trommeln, Lärm und Rumgeschrei sind diese lustigen Menschen mit ihrem Umzugswagen durch die Straße gezogen.
Dieser Umzugswagen heißt "Danjiri" und wird nur mit Manneskraft durch die Gegend bewegt. In dem Wagen und oben drauf sind einpaar sehr enthusiastische junge Menschen, die da stehen und mit Fähnchen wedeln und trommeln und rumgröhlen! Die Leute ganz oben sind mit Seilen am Wagen festgebunden, damit sie nicht runter fallen! Und JA, die Männer haben alle Röcke an! Hahaha!
Samstag, 28. April 2012
Okonomiyaki
Am Wochenende trifft sich meine Gastfamilie öfter mit befreundete Familien, um zusammen zu kochen und sich einen schönen Abend zu machen.
Einmal haben wir "Okonomiyaki" gemacht!
Okonomiyaki ist eine Art däftiger Pfannkuchen. "Okonomi" heißt "nach Belieben" und "Yaki" bedeutet "braten". Man mischt sich die Sachen zusammen, die man am liebsten mag, und brät sich damit seinen eigenen Pfannkuchen!
Grundlage ist ein flüssiger Teig, ähnlich wie ein Crèpe- oder Pfannkuchen-Teig (nur alles ein Bisschen "japanischer" und nicht süß), und fein geriebener Kohl. Dazu kommen dann alle möglichen Gemüse-, Fisch-, und Fleischarten die man gerne mag. Ich hatte zum Beispiel Thunfisch, Mais, Schinken, etc... (ich weiß gar nicht mehr, was da alles drin war!).
In einer Schüssel werden alle Zutaten verrührt und dann auf eine heiße Eisenplatte am Tisch (ähnlich wie beim Raclette) gegossen. Nach einigen Minuten wird der Pfannkuchen mit einem Spatel gewendet, und gebraten bis er durch ist.
(Das ist übrigens die Osaka-Version von Okonomiyaki. Es gibt noch andere Arten.)
Für die Kinder gab es auch herzförmige Okonomiyaki! Und eine Mickey Maus Form hatten wir auch... XD
Wenn die Pfannkuchen dann fertig sind, werden sie noch dekoriert. Mit einer dunklen, dickflüssigen und süßlichen Okonomiyaki-Sauce, mit Mayo, mit einem Seetang-Pulver und nach ganz oben kommen getrockneten Thunfisch-Flocken.
Fertig sieht das dann so aus:
Mhmmmm~!!!
Einmal haben wir "Okonomiyaki" gemacht!
Okonomiyaki ist eine Art däftiger Pfannkuchen. "Okonomi" heißt "nach Belieben" und "Yaki" bedeutet "braten". Man mischt sich die Sachen zusammen, die man am liebsten mag, und brät sich damit seinen eigenen Pfannkuchen!
Grundlage ist ein flüssiger Teig, ähnlich wie ein Crèpe- oder Pfannkuchen-Teig (nur alles ein Bisschen "japanischer" und nicht süß), und fein geriebener Kohl. Dazu kommen dann alle möglichen Gemüse-, Fisch-, und Fleischarten die man gerne mag. Ich hatte zum Beispiel Thunfisch, Mais, Schinken, etc... (ich weiß gar nicht mehr, was da alles drin war!). In einer Schüssel werden alle Zutaten verrührt und dann auf eine heiße Eisenplatte am Tisch (ähnlich wie beim Raclette) gegossen. Nach einigen Minuten wird der Pfannkuchen mit einem Spatel gewendet, und gebraten bis er durch ist.
(Das ist übrigens die Osaka-Version von Okonomiyaki. Es gibt noch andere Arten.)
Für die Kinder gab es auch herzförmige Okonomiyaki! Und eine Mickey Maus Form hatten wir auch... XD
Wenn die Pfannkuchen dann fertig sind, werden sie noch dekoriert. Mit einer dunklen, dickflüssigen und süßlichen Okonomiyaki-Sauce, mit Mayo, mit einem Seetang-Pulver und nach ganz oben kommen getrockneten Thunfisch-Flocken.
Fertig sieht das dann so aus:
Mhmmmm~!!!
Samstag, 24. März 2012
Das Visum
Ein langer Weg, aber er führt zum Ziel...!
So wie die meisten (oder alle?) Austauschstudenten, musste ich mein Visum zum Glück nicht komplett alleine beantragen. Der "normale" Weg zu einem Visum beginnt viele Wochen vor einem Auslandsaufenthalt und ist mit viel Behördenrennerei, Papierkram und Wartezeit verbunden. Dazu kann ich jetzt auch gar keine Informationen geben, weil ich das noch nie selbst gemacht habe. Die japanische Botschaft gibt aber Tipps für das Beantragen von Visa:
Visa-Informationen vom Generalkonsulat in Düsseldorf
Guide to Japanese Visas
Ganz nebenbei: Für einen Urlaub in Japan braucht man als Deutscher KEIN Visum. Aufenthalte von bis zu 90 Tagen ohne weiteren Aufenthaltsgrund gelten als Touristen-Status.
Mein Weg zu einem Visum ging über das "Certificate of Eligibility"
So wie die meisten (oder alle?) Austauschstudenten, musste ich mein Visum zum Glück nicht komplett alleine beantragen. Der "normale" Weg zu einem Visum beginnt viele Wochen vor einem Auslandsaufenthalt und ist mit viel Behördenrennerei, Papierkram und Wartezeit verbunden. Dazu kann ich jetzt auch gar keine Informationen geben, weil ich das noch nie selbst gemacht habe. Die japanische Botschaft gibt aber Tipps für das Beantragen von Visa:
Visa-Informationen vom Generalkonsulat in Düsseldorf
Guide to Japanese Visas
Ganz nebenbei: Für einen Urlaub in Japan braucht man als Deutscher KEIN Visum. Aufenthalte von bis zu 90 Tagen ohne weiteren Aufenthaltsgrund gelten als Touristen-Status.
Mein Weg zu einem Visum ging über das "Certificate of Eligibility"
Freitag, 23. März 2012
Links
Ein paar Links, die man für Reisen nach Japan und das Leben dort gut gebrauchen kann!
(Die Liste wird nach und nach erweitert!)
Generelle Infos über Japan und Japan-Reisen:
(Die Liste wird nach und nach erweitert!)
![]() |
| Quelle: Japan National Tourism Organization |
Generelle Infos über Japan und Japan-Reisen:
- Japanische Fremdenverkehrszentrale (mehrere Sprachen, auch Deutsch)
Die offizielle Seite der "Japan National Tourism Organization". Alles was man über Japan und Reisen dorthin wissen muss! Mit Infos, praktischen Tipps und Reisempfehlungen. Das gibt es hier alles auch auf deutsch. - Japan Guide (Englisch)
Auf dieser Seite werden bereits viele Fragen rund um Japan und Japan-Reisen beantwortet! Hier findet man zu allen möglichen Dingen Informationen und Anleitungen, die einem das Leben erleichtern! Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall.
Sonntag, 11. März 2012
Kōbe
Meine Gastfamilie wohnt im Westen der Stadt Kōbe. Da ich fast ein Jahr dort verbringen werde, dachte ich, dass es ganz gut ist wenn ich mich vorher ein Bisschen über die Stadt informiere!
Kōbe ist eine Großstadt mit etwa 1,5 Mio Einwohnern. Sie ist Hauptstadt der Präfektur Hyōgo und liegt im Westen der japanischen Hauptinsel Honshu, nordwestlich von Ōsaka und an der Küste der Bucht von Ōsaka.
Die Stadt geht nahtlos in die umliegenden Städte über und bildet zusammen mit Ōsaka und Kyōto das Herz des Ballungsgebiets Kansai. (In der Karte rechts dunkelgrün hervorgehoben!)
Bekannt ist die Stadt Kōbe in erster Linie für ihren sehr großen Hafen, durch den Schwerindustrie (Schiffbau, Eisenbahnbau, Eisen- und Stahtverarbeitung, ...) ermöglicht wird und die Stadt eine große wirtschaftliche Relevanz erhält. Sehr bekannt sind auch das große Erdbeben in Kōbe 1995, die Sake-Produktion und natürlich Kōbe-Rinder! (Wenn ich es mir leisten kann, würde ich Kōbe-Rind gerne mal probieren! Im Gegensatz zu Kugelfisch oder Walfleisch oder sowas...)
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| Bildquelle: Wikipedia. (Nachbearbeitet) |
Die Stadt geht nahtlos in die umliegenden Städte über und bildet zusammen mit Ōsaka und Kyōto das Herz des Ballungsgebiets Kansai. (In der Karte rechts dunkelgrün hervorgehoben!)
Bekannt ist die Stadt Kōbe in erster Linie für ihren sehr großen Hafen, durch den Schwerindustrie (Schiffbau, Eisenbahnbau, Eisen- und Stahtverarbeitung, ...) ermöglicht wird und die Stadt eine große wirtschaftliche Relevanz erhält. Sehr bekannt sind auch das große Erdbeben in Kōbe 1995, die Sake-Produktion und natürlich Kōbe-Rinder! (Wenn ich es mir leisten kann, würde ich Kōbe-Rind gerne mal probieren! Im Gegensatz zu Kugelfisch oder Walfleisch oder sowas...)
Standort:
Deutschland
Freitag, 2. März 2012
Hanami
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| Dieses Foto entstand Anfag April 2005 im Ueno-Park in Tokyo. Damals haben wir die Kirschblüte gerade so noch mitbekommen! |
Als „Hanami“ bezeichnet man das festliche Betrachten der Kirschblüten „Sakura“ im Frühjahr. Kirschblüten sind in Japan seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der Kultur und die Kirschblütenzeit wird immer mit großen Festen zelebriert. Man trifft sich mit Familie, Freunden, Kollegen usw. und sieht sich die nur kurz anhaltende Blütenpracht gemeinsam an. In Parks werden Festzelte aufgestellt und unter den Bäumen werden Picknicks gemacht. Es ist für die meisten Japaner die schönste Zeit des Jahres!
Die Kirschblüte dauert je nach Wetterlage nur etwa 10 Tage und wird vorhergesagt wie das Wetter. Je nach Klima erblühen die hübschen Blüten an verschiedenen Tagen in den einzelnen Regionen. Neben dem Wetterbericht gibt es im Fernsehen dann immer den Sakura-Bericht!
Um einen Urlaub in der Kirschblütenzeit zu planen, muss man immer auch ein Bisschen Glück haben. Zwar beginnt die Kirschblüte immer etwa Ende März bzw. Anfang April, aber das kann sich auch um einige Tage verschieben.
Eine ungefähre Vorhersage für dieses Jahr gibt es hier: Kirschblüten-Vorhersage 2012
Für ganz genaue Vorhersagen gibt es natürlich auch eine japanische Seite.
Ich werde am 31. März in Japan ankommen und mit größter Wahrscheinlichkeit die Haupt-Blütezeit gut mitbekommen! Darauf freue ich mich schon riesig~!
Dienstag, 28. Februar 2012
Das Stromnetz in Japan
Bei Reisen ins Ausland muss man sich immer vorher informieren, was es dort für Steckdosen und Stromnetze gibt. In Europa ist es meist kein Problem, technische Geräte in den Urlaub mitzunehmen, weil hier vieles einheitlich ist. In Japan kommt man mit deutschen Geräten und Steckern oft nicht sehr weit.
Es fängt schon bei der Steckdose an: In Japan wird man in den allermeisten Fällen amerikanische Standard-Steckdosen antreffen. Diese werden als Typ A Steckdosen bezeichnet.
Deutsche Netzstecker passen da niemals rein, also braucht man auf jeden Fall einen Adapter (gibt’s schon für wenige Euros in jedem Elektro-Fachmarkt).
Schwieriger wird es, deutsche Elektrogeräte in Japan zu betreiben. In Deutschland läuft unser Stromnetz mit einer Netzspannung von 230 Volt und einer Netzfrequenz von 50 Hertz. In Japan sieht das ganz anders aus:
Netzspannung: 100V
Netzfrequenz: 50Hz / 60Hz.
(In den östlichen Gebieten ab Tokyo sind es meist 50Hz, in der westlichen Hälfte ab Osaka/Kyoto laufen die Netze mit 60Hz. Für genauere Angaben und abgelegene Orte sollte man sich am besten jeweils einzeln informieren.)
Es fängt schon bei der Steckdose an: In Japan wird man in den allermeisten Fällen amerikanische Standard-Steckdosen antreffen. Diese werden als Typ A Steckdosen bezeichnet.
Deutsche Netzstecker passen da niemals rein, also braucht man auf jeden Fall einen Adapter (gibt’s schon für wenige Euros in jedem Elektro-Fachmarkt).
Schwieriger wird es, deutsche Elektrogeräte in Japan zu betreiben. In Deutschland läuft unser Stromnetz mit einer Netzspannung von 230 Volt und einer Netzfrequenz von 50 Hertz. In Japan sieht das ganz anders aus:
Netzspannung: 100V
Netzfrequenz: 50Hz / 60Hz.
(In den östlichen Gebieten ab Tokyo sind es meist 50Hz, in der westlichen Hälfte ab Osaka/Kyoto laufen die Netze mit 60Hz. Für genauere Angaben und abgelegene Orte sollte man sich am besten jeweils einzeln informieren.)
Sonntag, 26. Februar 2012
Nishinomiya und die Kansai-Region
Es muss nicht immer Tokyo sein!
Als ich mich für das Auslandsjahr beworben habe, hatte ich einige Bedenken und Sorgen was die Wahl der Uni bzw. ihres Standortes angeht. Der Campus der Kwansei Gakuin Universität befindet sich in der Stadt Nishinomiya, in der Präfektur Hyougo. Das liegt im südlichen Teil der Hauptinsel Honshu, direkt angrenzend an Kobe und in der Nähe von Osaka. Neben dem Ballungsgebiet um Tokyo mit etwa 37 Millionen Einwohnern ist die Kansai-Region um Osaka mit etwa 17 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Metropolenregion Japans und zählt auch zu einer der größten der Welt. Die Entfernung zwischen Tokyo und Osaka beträgt mindestens 400km Luftlinie.
Nishinomiya: http://de.wikipedia.org/wiki/Nishinomiya
Kansai (Ballungsgebiet um Osaka): http://de.wikipedia.org/wiki/Kansai
Im ersten Moment hat mich der Gedanke gestört, dass ich nicht nach Tokyo gehe. Immerhin ist Tokyo die Hauptstadt, danach richtet sich die Standardsprache und dort gibt es die bekanntesten Orte und Sehenswürdigkeiten. Ich bin aber zu dem Schluss gekommen, dass Osaka und Umgebung kulturell eigentlich viel mehr zu bieten haben:
![]() | ||
| Bei der Markierung A, direkt in der Bucht von Osaka, liegt Nishinomiya! Quelle: Google Maps |
Nishinomiya: http://de.wikipedia.org/wiki/Nishinomiya
Kansai (Ballungsgebiet um Osaka): http://de.wikipedia.org/wiki/Kansai
Im ersten Moment hat mich der Gedanke gestört, dass ich nicht nach Tokyo gehe. Immerhin ist Tokyo die Hauptstadt, danach richtet sich die Standardsprache und dort gibt es die bekanntesten Orte und Sehenswürdigkeiten. Ich bin aber zu dem Schluss gekommen, dass Osaka und Umgebung kulturell eigentlich viel mehr zu bieten haben:
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