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Montag, 17. Februar 2014

Karaoke

Mit meinem geschulten Auge sehe ich diese Leuchtreklamen
schon aus einem Kilometer Entfernung! Hehehehe!
Kommen wir zu den WIRKLICH unterhaltsamen Seiten der japanischen Kultur: Karaoke!

Zumindest für mich ist Karaoke das Non-Plus-Ultra der Unterhaltungsindustrie! Die perfekte Art, um sich im kleinen Privaten Kreis richtig schön zu amüsieren und sich dabei allerlei Luxuriösitäten zu gönnen! Singen, bis die Stimmbänder glühen!

Freitag, 2. November 2012

Kiyomizu-dera (Teil 1)

Der "Global Research Club", der die Austauschstudenten bereits zu einer Sushi Party eingeladen hatte, hat später noch einen Ausflug nach Kyōto veranstaltet. An einem angenehm milden Tag im November haben wir uns in Nishinomiya getroffen und sind von dort aus gemeinsam nach Kyōto gefahren. 

Unser Reiseziel war hauptsächlich der Kiyomizu-dera (清水寺), einer der bekanntesten Tempel in der Stadt. Unser Weg führte uns aber auch durch die schönen alten Straßen Kyōtos, zum Ninen-zaka und Sannen-zaka und zum Schluss auch noch einmal zum Yasaka-Schrein (den ich im Sommer schon mal besucht hatte).

Montag, 30. Juli 2012

Sommerschule

 Man lernt ja nie aus!

In den Sommerferien haben die Austauschstudenten an der KGU die Chance, kostenlos einen externen 3-wöchigen Sprachkurs zu belegen. Da ich in den Ferien vormittags sowieso nichts zu tun hatte, der Veranstaltungsort ganz in meiner Nähe war, und Japanischunterricht ja niemals schaden kann, habe ich einfach mal mitgemacht!
兵庫県国際交流協会 

Samstag, 24. März 2012

Das Visum

Ein langer Weg, aber er führt zum Ziel...!

So wie die meisten (oder alle?) Austauschstudenten, musste ich mein Visum zum Glück nicht komplett alleine beantragen. Der "normale" Weg zu einem Visum beginnt viele Wochen vor einem Auslandsaufenthalt und ist mit viel Behördenrennerei, Papierkram und Wartezeit verbunden. Dazu kann ich jetzt auch gar keine Informationen geben, weil ich das noch nie selbst gemacht habe. Die japanische Botschaft gibt aber Tipps für das Beantragen von Visa:
Visa-Informationen vom Generalkonsulat in Düsseldorf
Guide to Japanese Visas

Ganz nebenbei: Für einen Urlaub in Japan braucht man als Deutscher KEIN Visum. Aufenthalte von bis zu 90 Tagen ohne weiteren Aufenthaltsgrund gelten als Touristen-Status.

Mein Weg zu einem Visum ging über das "Certificate of Eligibility"

Freitag, 23. März 2012

Links

Ein paar Links, die man für Reisen nach Japan und das Leben dort gut gebrauchen kann!
(Die Liste wird nach und nach erweitert!)
Quelle: Japan National Tourism Organization

Generelle Infos über Japan und Japan-Reisen:
  • Japanische Fremdenverkehrszentrale (mehrere Sprachen, auch Deutsch)
    Die offizielle Seite der "Japan National Tourism Organization". Alles was man über Japan und Reisen dorthin wissen muss! Mit Infos, praktischen Tipps und Reisempfehlungen. Das gibt es hier alles auch auf deutsch.
  • Japan Guide (Englisch)
    Auf dieser Seite werden bereits viele Fragen rund um Japan und Japan-Reisen beantwortet! Hier findet man zu allen möglichen Dingen Informationen und Anleitungen, die einem das Leben erleichtern! Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall.

Donnerstag, 22. März 2012

Checkliste: Handgepäck

In einer Woche geht es los!
Da wird es Zeit, sich über das Handgepäck Gedanken zu machen.
  • Reisepass (inklusive Visum) 
  • Flugticket
    bzw. die Bestätigung vom Reisebüro, da es fast überall nur noch eTickets gibt. 
  • Dokumenten-MappeMeine Mappe mit allen wichtigen Papieren und Dokumenten, die den Studentenaustausch und die Uni betreffen. Sowas muss unbedingt im Handgepäck mit!
  • Impfpass
  • Portemonnaie: EC-/Kreditarten, Geld
    Nächste Woche werde ich einige hundert Yen bei der Bank abholen und in bar mitnehmen, damit ich in den ersten Tagen genug Geld habe, falls es mit der Kreditkarte und dem Geldabheben Probleme geben sollte.
  • Medikamente
    Ich werde meine ganze Jahresration an Medikamenten zusammen mit dem "Yakkan Shoumei" im Handgepäck mitnehmen, damit ich die Sachen am Zoll schnell vorzeigen kann und der Koffer nicht unbedingt geöffnet werden muss. 

Montag, 12. März 2012

Koffer-Chaos

Ich habe endlich einen Koffer gefunden!

Bildquelle
Ein Koffer ist sehr wichtig für jede Reise, aber es gibt tausende auf dem Markt und wer die Wahl hat, hat die Qual. Ich habe bisher noch nie 30kg in den Urlaub mitnehmen müssen und habe dementsprechend nicht einfach so einen Monsterkoffer unterm Bett liegen. Andererseits werde ich diesen Koffer vielleicht nur zwei mal in meinem Leben benutzen: Auf dem Hin- und auf dem Rückflug aus Japan! Deswegen habe ich einen möglichst großen, leichten, stabilen, praktischen, aber vor Allem einen günstigen Koffer gesucht.
(Und wenn man so viele Ansprüche hat, ist es natürlich nicht einfach, etwas passendes zu finden...!)

Hier einige Tipps, die bei der Koffer-Auswahl helfen könnten: 

Mittwoch, 7. März 2012

Mit Medikamenten nach Japan: Das „Yakkan Shoumei“

Das sogenannte „Yakkan Shoumei“ ist ein Zertifikat, welches Einreisenden aus dem Ausland erlaubt, verschreibungspflichtige Medikamente für den Eigenbedarf in Japan einzuführen. 
Ministry of Health, Labour and Welfare

Ich habe in vielen Foren und Blogs gelesen, dass der Antrag für dieses Zertifikat „die Hölle“ wäre und man nur Stress damit hat. Ich werde hier mal erklären warum man dieses Dokument braucht und was man tun muss um es zu bekommen. Ihr werdet sehen, dass es – wenn man alles richtig und rechtzeitig macht – relativ einfach ist und man keine Panik haben muss!

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[EDIT: 16. August 2013]
ACHTUNG! Es gibt einige Änderungen:
Anscheinend ist es jetzt möglich, das Yakkan Shoumei per Email zugeschickt zu bekommen. Damit fällt der ganze Stress wegen dem Rückumschlag weg! Der Antrag muss per Post nach Japan geschickt werden, und das Zertifikat bekommt ihr dann per Email zugeschickt. Trotz dieser Änderung gibt es in diesem Post meines Erachtens sehr hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zum Verfassen des Antrags, deswegen werde ich ihn nicht weiter ändern. Ignoriert einfach den Teil mit dem Rückumschlag und dem internationalen Antwortschein, ansonsten ist alles gleich geblieben!
Übrigens hat das Gesundheitsministerium jetzt auch Email Adressen angegeben, an die ihr euch für alle möglichen Fragen wenden könnt (auf englisch oder japanisch), also nutzt diese und informiert euch fleißig, wenn irgendwelche wichtigen Fragen offen bleiben! Ich habe unten die Links zu den notwendigen Dokumenten erneuert, sodass ihr auf jeden Fall die aktuellen Formulare und Anleitungen parat haben werdet! Viel Erfolg bei eurem Antrag!

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Dieser Eintrag wird ziemlich lang, deswegen mache ich hier einen Schnitt. Unter folgendem Link könnt ihr weiterlesen:

Freitag, 2. März 2012

Hanami

Dieses Foto entstand Anfag April 2005 im Ueno-Park
in Tokyo. Damals haben wir die Kirschblüte gerade so
noch mitbekommen! 

Als „Hanami“ bezeichnet man das festliche Betrachten der Kirschblüten „Sakura“ im Frühjahr. Kirschblüten sind in Japan seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der Kultur und die Kirschblütenzeit wird immer mit großen Festen zelebriert. Man trifft sich mit Familie, Freunden, Kollegen usw. und sieht sich die nur kurz anhaltende Blütenpracht gemeinsam an. In Parks werden Festzelte aufgestellt und unter den Bäumen werden Picknicks gemacht. Es ist für die meisten Japaner die schönste Zeit des Jahres!

Die Kirschblüte dauert je nach Wetterlage nur etwa 10 Tage und wird vorhergesagt wie das Wetter. Je nach Klima erblühen die hübschen Blüten an verschiedenen Tagen in den einzelnen Regionen. Neben dem Wetterbericht gibt es im Fernsehen dann immer den Sakura-Bericht!

Um einen Urlaub in der Kirschblütenzeit zu planen, muss man immer auch ein Bisschen Glück haben. Zwar beginnt die Kirschblüte immer etwa Ende März bzw. Anfang April, aber das kann sich auch um einige Tage verschieben.

Eine ungefähre Vorhersage für dieses Jahr gibt es hier: Kirschblüten-Vorhersage 2012  

Für ganz genaue Vorhersagen gibt es natürlich auch eine japanische Seite.


Ich werde am 31. März in Japan ankommen und mit größter Wahrscheinlichkeit die Haupt-Blütezeit gut mitbekommen! Darauf freue ich mich schon riesig~!

Die Flugbuchung

Ich habe einen Hin-und Rückflug für (bisher) 914,88€ gebucht.
Flug: 788€
Fluggebühren: 91,18€
Reiserücktrittsversicherung: 35,70€

Es kommen noch hinzu: 125€ für eine Umbuchung des Rückfluges (dazu gleich mehr).

Gebucht habe ich beim STA Travel Reisebüro (ganz einfach deswegen, weil es ein Büro direkt auf dem Campus gibt).
Der Flug startet am 30. März 2012 von Düsseldorf, mit Zwischenlandung und 3 Stunden Aufenthalt in Dubai und dann Ankunft am Kansai International Airport um 17:10 Uhr Ortszeit.

Meine Empfehlung: Emirates 
Bildquelle

Emirates ist (wer hätte das gedacht) eine Airline der Vereinigten Arabischen Emirate. Die Flüge dieser Airline sind eigentlich immer bei den günstigsten Tarifen mit dabei und es gibt auch regelmäßig Flüge nach Japan. Sowohl Tokyo (Narita International Airport) als auch Osaka (Kansai International Airport) werden angeflogen.

Emirates Logo. Quelle
Der größte Vorteil von Emirates (und der Grund, warum ich mich dafür entschieden habe!) ist das zulässige Gewicht des Freigepäcks. Normalerweise darf in der Economy Class ein Koffer pro Person höchstens 20 oder 23kg wiegen, je nachdem mit welcher Airline man unterwegs ist. Emirates erlaubt grundsätzlich 30kg Gepäck pro Person! (Zusätzlich natürlich noch das Handgepäck.) Für einen kurzen Urlaub sind 30kg vielleicht unnötig, aber für mein Jahr in Japan werde ich ein paar mehr Klamotten brauchen.

Der Preisunterschied zu anderen günstigen Airlines (z.B. Air China, Turkish Airlines, ...) lag bei höchstens 50€ und für die 10kg extra lohnt es sich auf jeden Fall! Zudem habe ich über Emirates eigentlich immer nur Gutes gehört. Der Service, das Essen und das Unterhaltungsprogramm sind auf Langstreckenflügen natürlich sehr wichtig!

Dienstag, 28. Februar 2012

Das Stromnetz in Japan

Bei Reisen ins Ausland muss man sich immer vorher informieren, was es dort für Steckdosen und Stromnetze gibt. In Europa ist es meist kein Problem, technische Geräte in den Urlaub mitzunehmen, weil hier vieles einheitlich ist. In Japan kommt man mit deutschen Geräten und Steckern oft nicht sehr weit.

Es fängt schon bei der Steckdose an: In Japan wird man in den allermeisten Fällen amerikanische Standard-Steckdosen antreffen. Diese werden als Typ A Steckdosen bezeichnet.
Deutsche Netzstecker passen da niemals rein, also braucht man auf jeden Fall einen Adapter (gibt’s schon für wenige Euros in jedem Elektro-Fachmarkt).
Schwieriger wird es, deutsche Elektrogeräte in Japan zu betreiben. In Deutschland läuft unser Stromnetz mit einer Netzspannung von 230 Volt und einer Netzfrequenz von 50 Hertz. In Japan sieht das ganz anders aus:

Netzspannung: 100V
Netzfrequenz: 50Hz / 60Hz.

(In den östlichen Gebieten ab Tokyo sind es meist 50Hz, in der westlichen Hälfte ab Osaka/Kyoto laufen die Netze mit 60Hz. Für genauere Angaben und abgelegene Orte sollte man sich am besten jeweils einzeln informieren.)