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Dienstag, 25. Februar 2014

Purikura

Kleine Fotos, große Wirkung!

"Purikura" ist die Abkürzung für "Print Club" und bezeichnet die in Japan sehr beliebten Fotoautomaten, in denen man Fotos schießen, sie bearbeiten und dann ausdrucken lassen kann. Die Technik ist mittlerweile so weit, dass man eine große Auswahl an Bildbearbeitung, Verzierung und Druck-Optionen hat. Je nachdem, mit wie vielen Leuten man unterwegs ist, kann man sich die Bilder in einer bestimmten Anzahl und Anordnung ausdrucken lassen. Und mittlerweile kann man sich auch die schönsten Bilder kostenlos vom Automaten an eine Email Adresse schicken lassen!

Wenn man in der Stadt unterwegs ist und eine schöne Zeit mit seinen Freunden hat, dann sollte man unbedingt zum Abschluss des Tages ein paar Erinnerungsfotos machen! Die Japaner (besonders die Mädels, natürlich!) lieben Purikura und ICH LIEBE SIE AUCH! Absolut zu empfehlen!

Donnerstag, 10. Januar 2013

Der Nishinomiya-Schrein

Beten für den Geldsegen

Wie ich bei dem Eintrag über Ise schon geschrieben habe, gibt es in der Zeit kurz nach Neujahr immer sehr viel Andrang bei Tempeln und Schreinen. Dieses Mal war ich beim Haupt-Schrein der Stadt Nishinomiya.

In diesem Schrein werden Götter verehrt, die für finanzielles Glück stehen. (Das tun übrigens viele Schreine, wie z.B. auch der Fushimi Inari Taisha)
Beim Schrein kann man sich jedes Jahr auf Neue einen speziellen Glücksbringer für seinen Haushalt kaufen, der den Bewohnern finanzielle Sicherheit bringen soll. Dieser Talisman ist ziemlich groß und muss jedes Jahr in eine andere bestimmte Richtung zeigend in der Wohnung aufgehängt werden. Wegen einem solchen Taliman kommen die Leute zu Tausenden nach Nishinomiya.

Montag, 24. Dezember 2012

Heiligabend

Ein besinnliches Fest mit Freunden (und ganz viel Süßkram!)

Da Weihnachten ja nur in der christlich geprägten Welt so richtig gefeiert wird, ist es kein so richtiges Fest für die Japaner. Zwar finden es alle ganz toll, wenn die Einkaufszentren weihnachtlich geschmückt sind und vielleicht schenken sich einige Leute auch gegenseitig etwas, aber das traditionelle Familienfest kennt hier eigentlich niemand.

Stattdessen wird Wehnachten, wenn überhaupt, eher mit Freunden zelebriert. Und da meine Familie etwa 9000km entfernt ist, habe ich es in diesem Jahr genau so gehalten!


Sonntag, 23. Dezember 2012

Ōsaka: Dōtonbori und Konamon-Museum

Takoyaki selber machen... naja, fast!

Ende Dezember und kurz vor Weihnachten hat der "Global Research Club" der Kwansei Gakuin Uni nochmal eine Tour mit den Austauschstudenten gestartet. Diesmal ging es nach Ōsaka!

Im "Konamon-Museum" im Herzen der Einkaufsmeile Dōtonbori kann man die berühmten Lebensmittel-Imitate aus den Schaufenstern selbst basteln! Der Global Research Club hat für uns einen angeleiteten Kurs gebucht. Und, was in Ōsaka ein absolutes MUSS ist: Wir haben in einem der vielen großartigen Okonomiyaki-Restaurants vor Ort gegessen.


Freitag, 14. Dezember 2012

Luminarie

Ein Lichterfest der besonderen Art

"Kobe Luminarie" ist ein alljährlich stattfindendes Lichterfest, das 1995 erstmals für die Opfer des großen Hanshin-Erdbebens in Kobe Sannomiya gehalten wurde. Seitdem wird jedes Jahr im Dezember für etwa 2 Wochen großartige Lichterkunst ausgestellt, um den Opfern zu gedenken.

"Luminarie" ist das italienische Wort für Lichterketten. Die Lichter werden von einem Italieniener und einem Japaner designt, hergestellt und aufgestellt und sind generell im Stil von italienischen Kathedralen gehalten.Das Design ist jedes Jahr unterschiedlich!

Freitag, 7. Dezember 2012

Weihnachtsfeier: Ryūgakusei no Tsudoi

「留学生の集い」 (Die "Austauschstudenten-Versammlung")

Jeden Winter veranstaltet die Kwansei Gakuin Universität ein großes Fest für die über 100 Austauschstudenten, deren Gastfamilien und auch die anderen internationalen Studenten! Weil dieses Fest immer im Dezember stattfindet, nennen alle es meist nur "Christmas Party", aber darum geht es eigentlich weniger! Hehehe...

Das Fest fand in der riesigen Festhalle des Takarazuka Hotels statt. Ein pompöser und super schöner Saal, eigentlich viel zu toll um wahr zu sein! Die KGU gibt sich richtig Mühe, um ihr Image zu wahren! Ahahaha!

Samstag, 3. November 2012

Kiyomizu-dera (Teil 2)

Weiter ging es mit der ganzen Truppe zum eigentlichen Ziel!

Kiyomizu-dera (清水寺) heißt übersetzt so viel wie "Tempel des reinen Wassers" und genau darum geht es: Im Zentrum der Tempelanlage gibt es einen Wasserfall, dessen reines Wasser der Legenden nach in der Lage sein soll, Wünsche zu erfüllen.

Bekannt ist der Tempel außerdem für seine Architektur. Er steht auf einem 13m hohen Holzgerüst und kann zusätzlich durch seine hohe Lage in den östlichen Gebirgen von Kyōto mit einer wundervollen Aussicht auf die ganze Stadt punkten. Ein Must-See in Kyōto!

Weitere Infos gibt's z.B. bei Wikipedia.

Freitag, 2. November 2012

Kiyomizu-dera (Teil 1)

Der "Global Research Club", der die Austauschstudenten bereits zu einer Sushi Party eingeladen hatte, hat später noch einen Ausflug nach Kyōto veranstaltet. An einem angenehm milden Tag im November haben wir uns in Nishinomiya getroffen und sind von dort aus gemeinsam nach Kyōto gefahren. 

Unser Reiseziel war hauptsächlich der Kiyomizu-dera (清水寺), einer der bekanntesten Tempel in der Stadt. Unser Weg führte uns aber auch durch die schönen alten Straßen Kyōtos, zum Ninen-zaka und Sannen-zaka und zum Schluss auch noch einmal zum Yasaka-Schrein (den ich im Sommer schon mal besucht hatte).

Sonntag, 28. Oktober 2012

Takarazuka Revue + Tezuka Osamu Manga Museum

Frauenpower auf der Theater-Bühne!

Auf der Straße vor dem Theater
stehen Statuen von den bekanntesten
Stücken! Das hier stammt aus "Die
Rosen von Versailles"
Einige werden sicher schon mal von dem berühmten Women-Only Theater aus Takarazuka gehört haben. Die Theatergruppe "Takarazuka Kagekidan" (宝塚歌劇団) wurde schon 1913 gegründet und ist dafür bekannt, dass es NUR weibliche Darstellerinnen sind, die in den Stücken sowohl weibliche als auch männliche Rollen spielen. Obwohl es die Stücke heutzutage auch in Tokyo und anderen großen Städten zu sehen gibt, steht das originale Theater auch heute noch in der kleinen Stadt Takarazuka, in der Nähe von Osaka und Kobe.
Besonders berühmt ist das Theater für Musicals wie "Die Rose von Versailles" (viele kennen vielleicht noch die alte Anime Serie "Lady Oscar") oder "Elisabeth".

Ich weiß selber auch nicht so super viel über das Theater, aber bei Wikipedia oder auf anderen Seiten gibt es viele nützliche Infos!

Die Kwansei Gakuin Uni bietet jeden Sommer einigen aufmerksamen Austauschstudenten die Möglichkeit, sich UMSONST ein Stück in dem Theater anzusehen! Es ist sogar ein ganzer "Takarazuka-Tag", an dem man auch das Tezuka Osamu Manga Museum und einige andere Orte in Takarazuka kostenlos besuchen kann. Ein streng limitiertes Angebot, natürlich. Immerhin ist so eine Theaterkarte gut und gerne 60€ und mehr wert!
Und jetzt ratet mal, wer mit zu den aufmerksamen Studenten gehörte, die über die Sommerferien im Land waren und an dem Tag Zeit hatten...? Ich habe die Ausschreibung (zufälligerweise!) rechtzeitig entdeckt und gleich auch meinen Freunden bescheid gesagt, damit sie sich eintragen können!

Samstag, 13. Oktober 2012

Oktoberfest

Das alljährliche Oktoberfest an der Deutschen Schule in Kōbe

Am 13. Oktober fand an der "Deutschen Schule Kōbe" ein großes Oktoberfest statt!

Die "Deutsche Schule Kōbe" ist eine internationale und deutsche Schule auf der künstlichen Insel Rokkō Island im Süd-Osten von Kōbe. Sie und die Deutschen Schule Tokyo Yokohama sind die einzige Einrichtungen dieser Art in ganz Japan! Und deswegen etwas ganz Besonderes. Das Oktoberfest hingegen ist gar kein sooooo seltenes Ereignis in Japan. In Osaka und an anderen Orten in Kōbe gibt es Oktoberfeste sehr häufig, und das auch nicht nur im Oktober! Hahaha! Während meines Aufenthaltes habe ich von mindestens 5 Oktoberfesen Werbungen gesehen.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Sushi Party

Kultureller Austausch funktioniert am Besten beim Essen!

Ich weiß nicht genau was das für ein Raum war, aber er war außerhalb des
Campus und der Club hatte ihn extra für diesen Tag organisiert!
Der sogenannte "Global Research Club" der Kwansei Gakuin Uni beschäftigt sich damit, kulturellen und freundschaftlichen Austausch zwischen japanischen und ausländischen Studenten zu betreiben. Dafür organisieren die fleißigen Jungs und Mädels des Clubs regelmäßig Events und Treffen für jeden der Interesse hat. (Man muss dem Club dafür nicht beitreten!)

Am 10. Oktober hat der Club ein gemeinsames Sushi-Essen organisiert, an dem jeder sogar kostenlos teilnehmen konnte!

Sonntag, 15. April 2012

Tag 4: Sturmwarnung!

Zum ersten Mal musste ich alleine zur Uni finden! Der Weg vom Haus zum Bahnhof ist relativ einfach (nur 2x abbiegen), aber Sorgen machte mir der verwinkelte Weg vom Bahnhof zur Uni. Das hatte sich erst mal erledigt, als ich einige andere Austauschstudenten im Zug getroffen habe! Mit denen bin ich zu einer anderen Station gefahren als mit der Gastmutter und habe ihren Worten „Ja, wir kennen den Weg!“ blind vertraut. Im Endeffekt sind wir 10 Minuten planlos durch die Gegend geirrt, bis sie dann ihren Weg dann doch noch gefunden hatten…  XD

Schon am Morgen hatte es geregnet und für den Nachmittag war ein heftiger Sturm angesagt. (Kein Taifun bzw. Hurricane, aber schon ein heftiger Sturm!) Irgendwie wusste ich diese Info aber noch nicht richtig einzuordnen. In der Klasse haben dann die Mitarbeiter von der Uni gesagt, dass der Nachmittag vielleicht ausfallen würde wegen dem Wetter. Da war ich dann schon überlegen, wie schlimm das wohl werden kann…

Freitag, 13. April 2012

Tag 3: Der erste Uni-Tag

Neue Uni, neue Leute, alles neu!

An meinem ersten Uni-Tag sollte ich um 8:45 Uhr da sein und musste entsprechend um 6:30 Uhr aufstehen. Das mit dem Schlafen war sowieso so eine Sache, weil meine innere Uhr total durcheinander war! Mitten in der Nacht bin ich einfach aufgewacht und lag für eine halbe Stunde hellwach rum. Unterbewusst lief eben alles noch nach deutscher Zeit… (>_<)

An diesem ersten Tag wurde ich von der Gastmutti und der kleinen Seshiru zur Uni gebracht! Der Weg war ziemlich kompliziert und ich wusste nicht, ob ich es alleine schaffen würde zur Uni zu finden. Naja, notfalls kann man einfach wie ein Schäfchen der Herde nachlaufen, weil dort alle zur Uni oder zu den umliegenden Schulen pilgern. Aber an diesem einen Tag hatte ich ja zum Glück noch die Gastmutti. Als sie mich am richtigen Gebäude abgesetzt hat, hat sich mich noch mal fest umarmt und mir alles Gute gewünscht~!! (So eine liebe Gastmutti haben die anderen bestimmt nicht!!!)

An diesem Tag habe ich dann auch alle anderen neuen Austauschstudenten getroffen. Insgesamt sind wir etwa 50 Neuankömmlinge. Zumindest haben wir alle in einen großen Klassenraum gepasst! Viele sind aus den USA, Australien und so. Ganz viele auch aus Korea. Aus Deutschland ist neben Harriet und mir noch ein Student aus Augsburg dabei. An sich verstehe ich mich mit den anderen Austauschstudenten sehr gut, aber einige sind mir auch total unsympathisch!
 
Gleich am ersten Tag fand schon gleich der Einstufungstest für den Japanisch-Unterricht statt. Mein Kopf war voll und leer gleichzeitig! Ich habe ein Bisschen verkackt, aber das ist nicht so schlimm. Das war ja keine Klausur, sondern ein Einstufungstest.

Nach den nervenaufreibenden Tests gab es erst mal ein grooooßes Mittagessen für uns! In der „Fujita Global Lounge“, einem Saal für internationalen Austausch, wurde zuerst eine Begrüßungsrede gehalten und dann wurden alle Mitwirkenden vorgestellt. Das Essen danach war echt gut! (*__*) Wir Studenten konnten uns unterhalten und austauschen~

Gleich darauf sind wir wieder in den Klassenraum zurückgegangen. Irgendwie war ich auf das Folgende gar nicht mental vorbereitet: Als wir wieder in den ersten Klassenraum zurück kamen, saßen da plötzlich ganz viele Japaner, die unsere zukünftigen „Nihongo Partners“ werden sollten. Das heißt, dass sich zwei bis drei japanische Studenten dazu bereit erklären uns doofen Ausländern zu helfen und sich einmal die Woche mit uns zu treffen, damit wir ein Bisschen miteinander quatschen und damit unser Japanisch verbessern können.
Tja, nun kamen wir also in den Raum und es waren 2-3 mal so viele Japaner wie Ausländer darin versammelt! Nach und nach wurden unsere Namen vorgelesen, und die Nihongo Partners haben sich gemeldet, damit wir zueinander finden konnten. Ich habe zwei Nihongo Partners, zwei ganz süße Mädels! Sie heißen Hitomi und Risa und sind super süß und super nett! Ich dagegen, ohne Make-Up und mit 4 Tage alten Klamotten (außer einem frischen Shirt!), war super hässlich an dem Tag! XD

Mein Ticket von Mikage nach Nigawa.
Mit den Nihongo Partners ging es dann direkt ins Einwohnermeldeamt (oder so ähnlich) von Kobe, wo ich mit ihrer Hilfe meine Alien Registration Card (quasi meine Ausländer-Identifikation!) beantragt habe. Wir haben auch gleich ein Pendler-Ticket für den Zug gekauft, weil einzelne Zugfahrten sehr teuer sind! Ich habe für einen 6-Monats-Pass von meiner Heim-Station bis zur Uni-Station etwa 160€ bezahlt. Das ist verhältnismäßig sehr günstig! (Aber was es genau damit auf sich hat, kommt später noch. Ich werde einen ganzen Eintrag zum Zug- und Busfahren in Japan schreiben!)
Hitomi und Risa sind ja beide moderne Mädels und haben beide ein praktisches iPhone, womit sie mich dann zu Fuß nach Hause lotsen konnten! Wir haben uns den ganzen Weg über nett unterhalten (naja, ich habe es versucht!) und uns dann vor der Haustür voneinander verabschiedet. Oh man, die beiden sind echt zucker! ^^ Ich weiß gar nicht womit ich die verdient habe! 

Wir werden uns von nun an einmal die Woche treffen und uns miteinander unterhalten. Die beiden haben schon vorgeschlagen, dass wir mal zusammen zum Karaoke gehen oder irgendwelche anderen tollen Sachen zusammen machen! Darauf freue ich mich schon riesig!

Damit war der Tag dann aber auch vorbei. Ich habe SO viele neue Leute kennengelernt, habe wieder viele neue Orte besucht, habe viel Neues erlebt und bin VIEL rumgelaufen! Nach einem leckeren Abendessen und einer erholsamen Dusche ging es direkt ins Bett!

Montag, 19. März 2012

Abschiedsparty

Meine Schwestern und zwei Freunde haben eine kleine Überraschungs-Abschiedsparty für mich veranstaltet~!

Es war im Endeffekt keine große Überraschung, weil das hier zu Hause war und ich relativ schnell bemerkt habe, dass da in der Küche etwas Ungewöhnliches im Gange ist! Dass meine Schwestern und Pascal Kuchen machen wollten, wusste ich schon. Aber irgendwie habe ich dann Danny lachen hören und mich gefragt warum er plötzlich bei uns ist! Dann bin ich los um ihn zu begrüßen und hab sie dann alle in der Kücher erwischt~! Hahaha!

Aber ansonsten hatte ich überhaupt keine Ahnung, dass sie etwas geplant hatten! (^_^)